Steinkohletypen im Überblick


Feuchtwarmes Klima, urwaldähnliche Pflanzen und die Absenkung der Erdoberfläche führten vor 300 Millionen Jahren zu einem Prozess, der Pflanzen, Bäume und Sträucher in Sümpfen versinken ließ. Unter einem gewaltigen Druck verwandelten sich die Pflanzen zuerst in Torf, später in die Kohletypen Braun- und Steinkohle.

Steinkohle - hartes Sedimentgestein

Steinkohle findet sich, verglichen mit Braunkohle, in noch tieferen Schichten der Erde, der Flöze. Infolge der Karbonisierung wurden die Erdsubstanz zusammen mit Wasser und Kohlenstoff noch weiter zu Asche verpresst. Die Flöze reichen häufig bis zu 1500 Meter ins Erdinnere, von wo sie im Untertagebau gefördert werden müssen. Wir kennen Steinkohle heute als sehr hartes Gestein, das zu mehr als 70 Prozent aus Kohlenstoff besteht und dabei deutlich weniger Wasser enthält – und damit hochwertiger als Braunkohle ist. Es erscheint häufig glänzend und ein wenig fettig. Neben der Erzeugung von Wärme wird Steinkohle zur Stromerzeugung in Deutschland verwendet. Innerhalb der Steinkohle gibt es verschiedene Unterteilungen an Kohletypen. 

Steinkohle Antrathzit

Anthrazitkohle

Die Anthrazitkohle gilt in Deutschland aufgrund ihrer großen Härte und wenigen flüchtigen Bestandteilen als besonders hochwertig und enthält zum Teil über 90% an Kohlenstoff. Es brennt damit nicht nur sehr lange und sehr heiß, sondern hinterlässt auch kaum Asche. Die Kohle ist bruchfest und erzeugt wenig Schmutz – ein Plus für Menschen, die im privaten Betrieb auf Kohleöfen setzen wollen.

Eine Unterart der Anthrazitkohle ist der Extrazit. Ein Steinkohlebrikett mit höchster Qualität. Diese Anthrazit-Feinkohle wird mit einem Bindemittel zu einem Brikett gepresst. Dadurch hat es einen hohen Heizwert, einen geringen Aschewerr und eine geruchsarme Verbrennung

Steinkohle Koks

Koks

Mit Hilfe sehr hoher Temperaturen über 1.000 °C wird Koks aus aschearmer Fettkohle wie Braun- oder Steinkohle gewonnen. Durch die Hitze in der Verbrennungsanlage entweichen die restlichen flüssigen Bestandteile der Kohle. Fester Kohlenstoff und Asche verschmelzen ineinander. Da Koks, mehr als 92% an Kohlenstoff beinhaltet, Verbrennen kaum Rückstände. Je nach Anwendung gibt es Koks in verschiedenen Sorten und unterschiedlicher Körnung. Zur Feuerung im privaten Haushalt ist eine Körnung zwischen 20 und 40 mm ideal. Zu kleine Stücke fallen durch das Gitter in der Feuerungsstätte und zu große Stücke verstopfen möglicherweise die Anlage.

Steinkohle Fettkohle

Fettkohle

Fettkohle ist eine sehr dichte Kohle mit einem Kohlenstoffgehalt von 88%. Sie ist an ihrer Färbung sehr gut zu erkennen. Die Kohle ist schwarz - dunkelbraun und hat helle matte Streifen. Fettkohle ist die häufigste Kohleart, die im Ruhrgebiet in Deutschland vorkommt, weswegen sie größtenteils zur Energieerzeugung genutzt wird. 

Steinkohle Esskohle

Esskohle

Esskohle hat einen dunklen Farbton und einen Kohlenstoffanteil von 90%. Sie kann besonders gut für Hausbrandkessel verwendet werden, da sie ein kurzes Flammenbild und eine geringe Rauchentwicklung hat. 

Weitere Kohletypen im Überblick:

  • Flammkohle
  • Gasflammkohle
  • Gaskohle
  • Magerkohle

TIPP

Kohle breitet sich bei der Verbrennung etwas aus. Deswegen sollte man die Feuerstelle nicht zu vollpacken, sondern Kohle nach und nach hinzulegen. Bevor Sie Kohlesorten kaufen, prüfen Sie in jedem Fall auf der Bedienungsanleitung Ihrer Feuerstelle, ob sie für das Material ausgelegt ist.

Tags: Besser Heizen, Brennstoff Kohle, Heizen Wiki
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