Feuerschale

Eine Feuerstelle im eigenen Garten So geht's

Der Weg zur eigenen Feuerstelle

Ein gemütliches Lagerfeuer im eigenen Garten? Ein extra Platz für den Schwenkgrill oder einfach nur eine Feuerschale, die für Atmosphäre sorgt: Du hast heute viele Gestaltungsmöglichkeiten! Wenn Du im Garten offenes Feuer, seine Wärme und sein Farbenspiel öfter genießen willst, lohnt es sich eine feste Feuerstelle anzulegen. Allerdings sind solche Feuerstellen nicht in jeder Gemeinde erlaubt. Wir informieren Dich in unserem Ratgeber über die Vorgaben, Sicherheitshinweise und geben Tipps zum Anlegen einer Feuerstelle.

Gesetzliche Vorgaben zur Feuerstelle im Garten beachten

Jeder Gartenbesitzer, der ein Lagerfeuer abbrennen lassen möchte, muss sich vorab informieren, ob dies in seiner Gemeinde überhaupt erlaubt ist. Meist sind offene Feuer nur in der Osterzeit geduldet. Auch kleine Feuer müssen angemeldet werden, selbst dann, wenn man nur Baumschnitt verbrennen will.

Auch wenn ein Feuer in Deinem Garten zulässig ist, sollte man einige Grundregeln beachten:

  • Verbrenne kein frisches Holz, Zweige und Laub. Sie qualmen zu sehr.
  • Wenn es windig ist, sollte kein Feuer gemacht werden, es wird sonst unkontrollierbar.
  • Sperrholz und bearbeitetes Holz von Möbeln etc. darf nicht verbrannt werden, da giftige Stoffe freigesetzt werden.
  • Verwende keine Brandbeschleuniger oder Benzin.
  • Holz aus dem Wald darf nicht verwendet werden, außer man hat eine Genehmigung.
  • Nehme nur trockenes und naturbelassenes Holz wie Scheite, kurze Zweige, trockener Reisig oder Zapfen.
  • Schichte das Holz frisch auf, zünde keinen fertigen Holz-Haufen an, darin könnten sich Igel und andere Lebewesen aufhalten.
  • Mache nur ein offenes Feuer, wenn Du eine Umrandung aus Steinen oder Sand gebaut hast.
  • Brennbare Materialien und Holzhäuser oder Spielgeräte aus Holz sowie die Nachbarhäuser sollten mindestens10 Meter entfernt stehen.
  • Das Feuer darf nie unbeaufsichtigt bleiben.
  • Löschmittel wie Feuerlöscher oder ausreichend Wasser sollten bereit stehen.
  • Beim Löschen des Feuers muss immer auch die Glut vollständig erloschen sein, sonst entzündet sich das Feuer erneut. Die Glut sollte mit Wasser gelöscht werden.

Genehmigte Alternativen zur Feuerstelle

Für Feuerkörbe und Feuerschalen brauchst du keine Genehmigung! In ihnen kannst Du auch kleine Holzmengen abbrennen lassen, es entstehen keine großen Flammen. Auch hier ist aber ein Sicherheitsabstand wichtig und Löschmittel sollten ebenfalls bereit stehen.

Eine Feuerstelle selber anlegen

Eine eigene Feuerstelle im Garten ist der Mittelpunkt jeder Gartenparty und ideal zum abendlichen Ausspannen mit Freunden und Familie.
Lege zunächst den Ort der Feuerstelle fest. Ein Sicherheitsabstand auch zu Nadelbäumen und Stäuchern muss gewährleistet sein. Es darf sich nichts Entzündliches in der Nähe befinden. Unter der Feuerstelle dürfen keine Gas- oder Stromleitungen sein. Du brauchst zudem genügend Platz für Sitzgelegenheiten um das Feuer herum.

Einfache Lösungen:

Wer sich nicht extra eine Feuerstelle bauen will, der kann auch mit Fertiglösungen ein offenes, kleines Feuer im Garten genießen. Der Handel bietet Feuerschalen, Feuerkörbe und massive, kleine Feuerstellen aus den verschiedensten Materialien, mit denen Du auch grillen kannst. Die einfachste Form zum Selberbauen besteht aus ein paar großen Steinen, Kieselsteinen und einem Loch, das Du schaufelst: Du legst dazu große Steine als Begrenzung des Feuers auf den Boden. Dann gräbst Du die innere Fläche mit einer Schaufel etwa 10 cm tief aus. Lege die Fläche mit Kieselsteinen aus. Fertig!

Mittelschwere Lösungen:

Gemauerte Feuerstellen sind etwas anspruchsvoller, aber auch langfristiger gedacht. Hierfür brauchst Du Ziegelsteine oder Ziersteine zum Mauern. Für das Innere benötigst Du wiederum Kieselsteine, dazu Mörtel und Spachtel zum Fixieren des gemauerten Bereichs. Für eine solche Mauer brauchst Du natürlich Steine, die Du aufeinanderstapeln kannst – beispielsweise schöne Ziersteine oder Ziegel. Bruchsteine gehen auch, dann musst Du allerdings mehr Zeit für das Bauen einer stabilen Mauer einplanen.

  • Lege fest, wie groß die Feuerstelle sein soll.
  • Nimm eine Schnur und befestige sie an einem kleinen Stöckchen. So ziehst Du den Radius der Feuerstelle.
  • Markiere den Radius mit Sprühfarbe oder ähnlichem.
  • Grabe nun mit dem Spaten 10 cm tief die Fläche aus und fülle Kieselsteine hinein.
  • Am Rand beginnst Du zu mauern.

Eine solche Feuerstelle ist etwas erhöht und damit sehr sicher. Der Nachteil ist: Du kannst meist keinen Schwenkgrill darüber stellen. Die Gäste sitzen allerdings sicher um ein solches Feuer herum als um ein Lagerfeuer am Boden. Das ist besonders wichtig, wenn auch Kinder dabei sind.

Luxuriöse Lösungen:

Wenn Du eine richtig schöne Feuerstelle haben möchtest, musst Du etwas mehr Zeit und Geld investieren. Denn sehr oft wird dann mit Granit gearbeitet. Für eine Granit-Feuerstelle pflasterst Du etwa eine kreisrunde Fläche aus und ziehst dann je nach Wunsch noch eine kleine Mauer hoch oder du baust eine kleine Sitzbank dazu.
Für eine solche Feuerstelle brauchst Du bei einem Durchmesser von 90 cm für die Feuerstelle etwa 300 Granitsteine in zwei verschiedenen Größen. Das Pflaster um die Feuerstelle wird mit kleinen Steinen von 4 bis 5 cm Kantenlänge ausgelegt. Die Mauer wird aus größeren Steinen gebaut, etwa 8 bis 10 cm Kantenlänge. Das Innere wird mit Sand und Steine ausgelegt.
Eine solche Arbeit erfordert natürlich auch die entsprechende Ausrüstung und Du solltest schon etwas Erfahrung haben. Wenn nicht, lernst Du einfach beim Arbeiten dazu, Du solltest Dir dann ca. ein Wochenende Zeit dafür nehmen.

Kreativ werden

Bei der Gestaltung Deiner individuellen Feuerstelle sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Am beliebtesten und harmonischsten wirken runde Feuerstelle, aber es gibt natürlich auch quadratische und rechteckige Feuerstellen im Garten. Diese sind natürlich leichter zu mauern. 
Du kannst Deine Feuerstelle mit besonders schönen, auch farbigen oder hellen Steinen auslegen und den Sitzbereich ausgefallen gestalten. Als Sitzbänke eignen sich beispielsweise halbierte Baumstämme oder halbrund angeordnete große Steinbrocken. Natürlich sitzt man auf diesen nicht so angenehm. Daher solltest Du für Deine Gäste noch passende Kissen bereithalten.
Wer seine Feuerstelle an einen Hang bauen will, kann dort gleich die Sitzplätze mit integrieren. Sie lassen sich stufenartig in den Hang hineinmauern. Dies ergibt eine schöne, gemütliche und geschützte Feuerstelle. Sehr gediegen wirkt es, wenn du einen großen gepflasterten Bereich als Lounge mit festem Grill und Feuerstelle baust. Da das Feuer dann auch rundum von Stein umgeben ist, kann nicht viel passieren. Es kann sich nicht ausbreiten.

Fazit

Eine feste Feuerstelle im Garten ist eine tolle Sache, an der Du Dich immer wieder erfreuen kannst. Hast du Gäste, werden sie durch ein gemütlich prasselndes Feuer magisch angezogen und es entsteht im Nu eine heimelige Stimmung. Das Feuer ist meist schon Event genug und es muss nicht mehr extra für Unterhaltung gesorgt werden. Lasse Dir bei der Planung Deiner Feuerstelle etwas Zeit und überlege Dir eine individuelle Lösung, an der Du jahrzehntelang Freude haben wirst. Auch einfache Feuerstellen haben jedoch ihren ganz urigen eigenen Charme. Diesen kannst Du noch unterstützen, indem Du den Bereich mit Sitzgelegenheiten aus natürlichen, nicht ganz akkurat geformten Materialien wie Bruchsteinen oder Strandholz gestaltest.

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