Spielplatz mit Schaukel

Holzhackschnitzel als Fallschutz auf Spielplätzen Darauf solltest Du achten

Sicherheit für Deine Kinder durch Holzhackschnitzel

Der sogenannte Fallschutz für Spielplatzgeräte ist gesetzlich geregelt. Er sorgt dafür, dass die Kinder im Falle eines Sturzes nicht schwer verletzt werden. Leider ist es immer noch so, dass jede dritte Sturzverletzung von Kindern nur auf mangelhaften Fallschutz zurückzuführen ist. Wenn Du einen Spielplatz betreibst oder auch im heimischen Garten Schaukel, Klettergerüste und ähnliches aufgebaut hast, so informiere Dich bitte hier über geeignete Maßnahmen, die spielenden Kinder gut zu schützen. Wir empfehlen Dir Holzhackschnitzel als Fallschutz. In einer Höhe von 200 – 300 mm aufgebracht, entspricht er in idealer Weise der DIN Norm und hat viele positive Eigenschaften!

Verkehrssicherungspflichten für Spielplatzbetreiber

Ein Spielplatzbetreiber hat die dauernde Pflicht dafür zu sorgen, dass der Spielplatz und die Spielgeräte den gesetzlichen Normen entsprechen. Regelmäßige Kontrollen, Inspektionen und Reparaturen gehören dazu. Experte auf diesem Gebiet ist zum Beispiel der ASS-Spielplatzservice aus Bischofswerda.

Aktuell gelten seit Ende der 90er Jahre die europäischen Normen DIN EN 1176 für Spielplatzgeräte und die DIN EN 1177 für Stoßdämpfende Spielplatzböden. Als Fallschutzbelag in Frage kommen Holzhackschnitzel, Rindenmulch, Sand und Feinkies. Diese müssen in Mindestschichtdicken von 200 – 300 mm aufgetragen werden. Unter Schaukeln muss die Schichtdicke sogar mindestens 400 mm betragen, da der Wegspieleffekt hier besonders groß ist. Das gilt für alle ähnlichen Spielgeräte.
Grundsätzlich ist die Fallhöhe von 0,60 m ausschlaggebend für die DIN EN Norm 1176. Hier muss ein stoßdämpfender Bodenbelag vorhanden sein. Dies muss aber bis zu 1,00 m kein Belag sein, sondern kann Oberboden sein. Rasen ist bis zu einer Fallhöhe von 1,50 m erlaubt. Hier müssten die Betreiber und Privatbesitzer von Schaukeln und Klettergerüsten aber auch immer wieder prüfen, ob noch Rasenbewuchs vorhanden ist. Gerade unter Schaukeln ist der Boden schnell blank und ein Fallschutz ist nicht mehr gegeben. Steigt die Fallhöhe über 1,50 m so kommen nur noch die Bodenbeläge Holzhackschnitzel, Rindenmulch, Sand und Kies in Frage. Aber auch Fallschutzmatten aus Gummi.

Holzhackschnitzel sind zurzeit die bewährteste und beste Methode für den Fallschutz zu sorgen. Sie sollten in einer Korngröße von 5 bis 30 mm aufgetragen werden. Holzhackschnitzel bestehen aus zerkleinertem Holz ohne Rinde und Laub oder andere Anteile. Übersteigt die Fallhöhe 2,00 m so muss eine Schichtdicke von wenigstens 0,30 m Bodenbelag aufgetragen werden. Beträgt die Fallhöhe bis 3,00 m so muss die Schichtdicke 0,40 m betragen. Bei diesen Berechnungen solltest Du immer noch 15 % daraufrechnen, für die Anfangsverdichtung des Materials.

Warum Holzhackschnitzel als Fallschutz?

Holzhackschnitzel sind wie Rindenmulch ein natürliches, nachwachsendes Material. Denn Rindenmulch ist zerkleinerte Rinde, aus Nadelhölzern. Nimmt man ihn als Fallschutz, so muss seine Körnung zwischen 20 und 80 mm betragen. Der Nachteil von Rindenmulch als Fallschutz ist, dass er schneller zu Humus wird. Die Mulchschicht aus Rinde ist daher besonders beliebt als Bodenbelag zwischen Pflanzen. Auf Spielplätzen sieht man ihn zwar auch öfters und er ist als Fallschutz ebenfalls beliebt, doch sollte der Betreiber hier genau darauf achten und öfter prüfen, ob sich das Material nicht schon auflöst. Als Mulch ist Rinde deshalb so beliebt, weil er den Boden verbessert und schnell verrottet. Diese Eigenschaft braucht man auf Spielplätzen jedoch nicht. Holzhackschnitzel haben, je nach Holzsorte, eine bis zu doppelt so lange Lebensdauer als Rindenmulch.

Holzhackschnitzel sind dem Rindenmulch als Fallschutz in einigen Punkten überlegen. Neben der verzögerten Verrottung ist es die Eigenschaft Nässe aufzusaugen, die für die Holzhackschnitzel spricht. Mit Holzhackschnitzeln kann man rutschigen Stellen, Pfützen und Schlamm schnell beikommen. Daher werden sie auch gerne auf Märkten verteilt, denn so können die Besucher auch bei nassem Wetter sicher die Wege beschreiten. Dieser Vorteil ist natürlich auch für die Spielplätze entscheidend. Denn das Holz leitet das Wasser, der Boden ist auch nach einem Regenguss schnell trocken. Auch Sand, immer noch einer der beliebtesten Bodenbeläge für Spielplätze, kommt da nicht mit. Nasser Sand bleibt erst mal nass und die Kinder spielen dann auf nassem Boden. Ebenso wirkt nasser Sand nicht so stoßdämpfend wie trockener und ist den Materialien Holzhackschnitzel und Mulch aus Rinde als Fallschutz unterlegen.

Fallschutz für Spielgeräte – kleine Details sind wichtig

Rindenmulch hat im Vergleich zu den Holzhackschnitzeln als Fallschutz leider noch einen weiteren Nachteil: Wenn es in die Nähe von Pfosten der Klettergerüste und Schaukeln kommt, so wird die Gerbsäure der Rinde über kurz oder lang die Spielgeräte angreifen. Das führt zur Durchfaulung der Standpfosten. Dies kann für die Kinder sehr gefährlich werden, insbesondere deswegen, weil niemand damit rechnet und die Spielgeräte für eine lange Lebensdauer gefertigt wurden.

Hochwertige Holzhackschnitzel helfen sogar, das Holz der Standpfosten vor Nässe zu schützen. Sie leiten Staunässe ab und halten das Holz trocken. Sie dämpfen die Stürze und Sprünge der Kinder optimal ab. Ebenso verschmutzen sie die Kleider der Kinder nicht wie andere Streumaterialien.

Aus welchen Materialien werden Holzhackschnitzel hergestellt?

Holzhackschnitzel für den Fallschutz, die den aktuellen DIN Normen entsprechen, gibt es aus verschiedenen Materialien. Meist sind es Kiefernholz, Douglasienholz, Lärchenholz, Eichenstammholz oder Erlenholz. Diese verschiedenen Hölzer haben auch verschiedene Farben, so dass man sie auch aus optischen Gründen passend wählen kann.
Rinde und Holz sind sehr weiche natürliche Materialien. Da sie in grobe Schnitzel geschnitten sind, haben sie viel Luft in den Zwischenräumen. Genau deswegen fangen sie Stöße und einen Fall vom Gerüst so gut ab. Zudem haben sie federnde und flexible Eigenschaften. Die einzelnen Teile geben bei einem Sturz nach und fangen den Aufprall somit auf. Schürfwunden, Brüche und Stauchungen können vermieden werden. Sand und Kies kann dies in dem Maße nicht leisten.

Holzhackschnitzel lassen sich auch durch Minusgrade in harten Wintern nicht beeindrucken und Kinder wollen natürlich bei jedem Wetter draußen spielen. Auch bei Eis und Schnee bewähren sie sich, so vermengen wie sich weniger mit dem Schnee als Kies und Sand. Die grobe Oberfläche der Holzhackschnitzel oder des Mulchs verhindern eisige und rutschige Flächen. Bei Nässe sind die Holzhackschnitzel auch Gummimatten stark überlegen. Während diese rutschig werden, saugen die Schnitzel die Feuchtigkeit auf oder leiten sie weiter.

Vorteile der Holzhackschnitzel als Fallschutz auf einen Blick:

  • Dämpfen Stürze, weil weich und flexibel durch Lufträumen zwischen den Hackschnitzeln.
  • Saugen Feuchtigkeit auf und leiten sie weiter.
  • Sind langlebig und verrotten nur langsam. Sehen hell und freundlich aus.
  • Der Wegspiel-Effekt ist nicht so groß wie bei Sand und Kies.
  • Holzhackschnitzel sind ein nachwachsender, natürlicher Rohstoff.
  • Schützen die Spielgeräte aus Holz vor dem Verfaulen.
  • Boden ist auch bei Nässe nicht rutschig oder matschig. Kleidung der Kinder bleibt sauber.

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