Pflastersteine Anwendung

Pflastersteine Für Garten und Einfahrt

Pflastersteine sind heute längst nicht mehr nur auf dem Gehweg zu finden. Im Garten- und Landschaftsbau spielen sie eine wichtige Rolle. Sowohl am Eigenheim als auch auf dem Firmengelände sorgen Natursteinpflaster für optisch ansprechende Wege und Flächen. Im Folgenden zeigen wir einige Gestaltungsideen und Vorteile der vielseitigen Steine auf.

Was genau sind Naturpflastersteine?

Naturpflaster besteht aus Steinen, die von Maschinen aus Felsen herausgeschlagen wurden. Granit, Sandstein, Porphyr und ähnliche Materialien sind, im Gegensatz zu Beton, keine Gusssteine. Trotz maschineller Verarbeitung gleicht kein Naturpflasterstein dem anderen. Pflastersteine aus Natursteinen sind hochwertig und sehr haltbar. Sie verzahnen sich mit ihrem Untergrund, weshalb Sie sich nicht darüber sorgen müssen, ob Steine verrutschen. Dies macht Naturpflastersteine zu einem beliebten Material für Einfahrten und Wege. Soll der Weg dagegen nicht befahren werden, kann ein unregelmäßiges Pflaster aus gebrochenen Natursteinen ausreichend sein – Dies sieht man vor allem bei der Sicherung von Gewässersohlen und Uferbereichen. Naturpflastersteine unterscheidet man nach ihrer Größe.

Als Kopfsteinpflaster ist das sogenannte Großsteinpflaster bekannt, dessen gängigste Größen Würfel mit Kantenlängen von 15 bis 17 cm sind. Im Handel werden die Maße oft mit Zahlen in Klammern angegeben. Das liegt daran, dass Natursteine sich nicht ganz genau brechen lassen, weshalb die Kantenlängen um je einen Zentimeter nach oben und unten variieren dürfen. Als Kleinpflaster werden daher Steinquadrate bezeichnet, die Größen wie 4/6 oder 8/11 aufweisen. 

Welche Eigenschaften sind wichtig?

Naturpflastersteine gelten generell als sehr robust und witterungsbeständig. Natürlich sind sie zudem frostsicher. Granit- und Basaltstein überzeugen optisch durch ihre edle und elegante Anmutung. Zunehmend wird auch Porphyr verwendet, der sehr interessante rote, braune und gräuliche Naturtöne besitzt. Wer sich für ein mediterranes Ambiente begeistert, sollte sich Quarzitpflaster und Sandsteinpflaster näher anschauen. Sie können mit Naturpflastersteinen belastbare Flächen schaffen. Auf diesen können beispielsweise Traktoren oder große PKW fahren und stehen. Vorsicht ist allerdings bei überfrierender Nässe geboten. Das Pflaster kann glatt werden, wenn überwiegend große Steine verwendet wurden. Die Fugen bremsen das Rutschen, daher sollten bei Zufahrten eher viele kleine Steine verwendet werden.

Ein Nachteil gegenüber Betonsteinen ist, dass Natursteine tendenziell schneller rutschig werden. Besonders Sandstein kann im Schatten vermoosen und die Trittsicherheit gefährden. Allerdings gelten kleine Steine als weniger rutschgefährlich als große. Es kann sich lohnen, eine professionelle Beratung dazu einzuholen, welche Steinart sich für einen konkreten Ort am besten eignet.

Der Neukauf von Natursteinen ist hochpreisiger als jener von Betonsteinen, rentiert sich aber langfristig. Das Verlegen der Naturpflastersteine gehört in geübte Hände. Falls Sie über keinerlei Erfahrungen diesbezüglich verfügen, kann es Sinn machen, einen Handwerker zu bestellen. Fertig verlegte Naturpflastersteine bieten dafür einen besonderen Anblick. Das fertige Pflaster wird sehr ausdrucksstark sein – je nach verwendeter Steinsorte und eventuellen Kombinationen ruhig, modern, lebhaft oder verspielt. In den allermeisten Fällen übertrifft daher der ästhetische Wert eines Natursteinpflasters jenen einer Betonfläche. Außerdem sollten Sie bei der Wahl beachten, dass Betonpflastersteine einer sŧetigen Pflege bedürfen. Ein Pflaster aus Naturstein ist dagegen pflegeleicht, weil es fleckenunempfindlich, abriebfest und leicht zu reinigen ist. Darüber hinaus machen Glut oder heruntergefallene Zigaretten den Natursteinen wenig aus.

Der praktische Einsatz von Natursteinen

Während Betonpflastersteine zum Verrutschen neigen und bei ihnen zusätzliche Randbefestigungen nötig sind, liegen Pflaster aus Natursteinen sicher. Langzeiterfahrungen von verschiedenen Orten bestätigen ihre sehr gute Haltbarkeit über Jahrzehnte hinweg. Dabei bleibt nicht nur die Struktur, sondern auch die Farbe der Steine gleichwertig gut bzw. schön. Granit, Sandstein und ähnliche Materialien sind ideal für die individuelle Gestaltung eines Außengeländes. Typische Einsatzbereiche sind der Garten und die Einfahrt. Es können unter anderem kleine und große Wege, kleine Plätze und komplette Terrassen mit den unterschiedlichen Naturpflastersteinen gestaltet werden.

Denken Sie in jedem Fall an einen passenden Unterbau. Sollen Kfz über das Pflaster fahren, braucht es eine belastbare Tragschicht von rund 25 cm. Soll der künftige Weg nur für Fußgänger sein, genügen 15 cm. Da es verschiedene Größen von Steinen gibt, lassen sich die gewünschten Außenbereiche sehr flexibel gestalten. Auch für ehrgeizige Designwünsche, die Rundungen oder Bögen beinhalten, eignen sich Natursteine als Pflaster sehr gut. Schließlich können Sie jeweils auswählen, welcher konkrete Stein an welche Stelle soll und jeder Stein sieht ein wenig anders. Um die gepflasterte Fläche optimal in das Gesamtbild einzupassen, gibt es diverse ergänzende Objekte mit dem gleichen Materialbild. Man denke nur an Blockstufen aus Granit, Palisaden aus Basalt, Sandsteinnatursteine oder Porphyrpfeiler. Für viele Gärten ist auch eine harmonische Kombination mit Ziersteinen, Kiesel, Natursteinbrunnen und Steinkugeln wichtig. Diese ergibt sich bei Natursteinpflaster leicht.

Gestaltung und Anwendungsmöglichkeiten

Obwohl Natursteine sehr gut solo verwendet werden können, sind sie sehr schön für Kombinationen mit Bodenplatten oder anderen Elementen. Ein buntes Natursteinpflaster aus Basalt, Marmor, Granit und Porphyr mit verschieden großen Steinen etwa bietet einen entspannenden Anblick. Pflastersteine aus Sandstein, kombiniert mit Sandstein-Formatplatten schaffen Urlaubsstimmung im Garten. Wenn Bäume oder Pflanzkübel zwischen größeren Bodenplatten stehen sollen, eignen sich kleinere Pflastersteine sehr gut zu deren Umrandung.

Für interessante schwarzweiße Muster können Sie dunkelgraues Granitpflaster mit hellem Marmorpflaster sowie schwarzem Basaltpflaster kombinieren. Es lassen sich auch Bilder in den Boden bringen, ähnlich wie es die alten Römer mit ihren Mosaiken taten. Dazu legen Sie kleine Steine sowie optional auch recht- oder dreieckige Formatplatten in einem vorskizzierten Muster aus.

Für PKW-Stellplätze und Einfahrten macht sich eine Kombination aus Pflastersteinen und Palisaden der selben Steinsorte gut. Und wenn Sie einen Garten so gestalten möchten, dass er natürlich wirkt, ist ein Zusammenspiel aus hellgrauen und dunkelgrauen Granitsteinen eine bewährte Idee.

Ähnlich wie Betonsteine können auch Natursteine in unterschiedlichen Steinverbänden verlegt werden. Die bekanntesten sind der Reihenverband, der Diagonalverband und der Polygonalverband. Zudem kann mit Natursteinen dem Wunsch nach einem kunstvollen Pflasterbild entsprochen werden. So lässt sich beispielsweise ein Schuppenbogen-Muster aus Kopfsteinpflaster anlegen. 

Fazit

Die Anschaffung von Pflastersteinen aus Natursteinen lohnt sich langfristig. Es handelt sich um ein pflegeleichtes Material, das auch nach Jahrzehnten noch schön aussieht und belastbar ist. Gerade, wenn der Garten natürlich aussehen soll, sind Natursteine Betonsteinen vorzuziehen – zumal sie sich hervorragend mit Palisaden und Ziersteinen kombinieren lassen.

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