Pinienbaum

Pinienmulch Mittelmeer-Flair im Garten

Das sind die Vorteile von Pinienmulch

Wer einen Garten besitzt, weiß, was für eine wunderbare Tätigkeit es ist, seine Blumenrabatte und Gartenbeete wachsen und gedeihen zu sehen. Allerdings, und das sagt uns kein Gartenbuch mit all den schönen Bildern: Gartenarbeit kann manchmal ganz schön mühsam sein. Denn tolle Blumenbeete mit einem sauberen Erscheinungsbild und gesunden Pflanzen brauchen genauso wie wir regelmäßige Pflege. Hast du einen überschaubaren Garten, hält sich die Arbeit in Grenzen. Aber viele, vor allem ältere Grundstücke haben eine Größe, die durchaus herausfordernd ist. Und da verbringt man zuweilen viele Stunden auf den Knien, um sich neben dem Rasenmähen oder Düngen um das überall sprießende Unkraut zu kümmern. Zum Glück gibt es heute viele Sorten an Rindenmulch auf dem Markt, die uns die Arbeit ein wenig erleichtern. Vor allem Pinienrinde ist ein starker Partner im Kampf gegen Unkraut. Und sie kann noch viel mehr!

Pinienrinde – was ist das eigentlich?

Die Pinus Pinea oder die sogenannte Mittelmeerkiefer gehört zur Familie der Kieferngewächse und stammt aus dem nördlichen Mittelmeerraum. Der Baum liebt Wärme, braucht eine gewisse Luftfeuchtigkeit, hat keine großen Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und kann bis zu 40 Meter hoch werden. Während das Holz der Kiefer vor allem in der Holzverarbeitung eingesetzt wird, kommt die Rinde des Nadelholz-Baumes in unseren Gärten und Parkanlagen zum Einsatz, wo sie auf Gartenbeeten großzügig verteilt wird und jedes Beet zu einem optischen Highlight macht. Einige der Qualitätsmerkmale guten Pinienmulches sind: Die Pinienrinde ist weitestgehend frei von Holzanteilen, besticht gegenüber dem herkömmlichen Rindenmulch durch ihre rötliche Farbe und riecht fantastisch nach Wald.

Wie hilft Dir Pinienrinde im Garten?

Zugegeben: Dein Garten ist Dein Baby und in jahrelanger Detailarbeit entstanden. Die Gartenbeete gibt es nicht rein zufällig, sondern sind Ergebnis jahrelanger Planung. Und du weißt mit Sicherheit am besten, welcher Standort für welche Pflanzen richtig ist und welche Pflege deinen Pflanzen guttut. Fehlt nur noch die Pinienrinde, die ein wirklicher Joker für deinen Garten ist. Denn sie ist nicht nur wahnsinnig praktisch, sie holt auch noch das gewisse Mittelmeer-Flair direkt in deinen Garten.

Zunächst zu den ganz praktischen Seiten der Pinienrinde: Sie ist Dein Retter in der Not, wenn es um das ungeliebte Unkraut geht, das sich zur Sommersaison in den Gartenbeeten ausbreitet. Denn eine 5cm dicke Schicht Pinienrinde auf deinen Beeten sorgt dafür, dass das Wachstum des Unkrauts ein für alle Mal gehemmt wird. Doch das ist nicht alles. Denn die Pinienrinde reguliert Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit im Erdreich. Wasser kann selbst bei starker Hitze nicht verdunsten, denn die Sonnenstrahlen schaffen es nicht durch die 4 bis 5 Zentimeter starke Schicht Pinienrinde. Dazu ist sie wie ein natürlicher Dünger. Die Rinde zersetzt sich sehr langsam im Laufe von Monaten und Jahren und gibt seine Nährstoffe in das Erdreich ab. Kleinstlebewesen fühlen sich vom Material angelockt und ziehen kleinste Bestandteile in die tieferen Schichten des Bodens – mit dem Effekt, dass der Boden locker und weich wird, mehr Sauerstoff aufnehmen kann. Das ist Luxus pur für deine Pflanzen, die sich mit noch mehr Wachstum bedanken.

Pinienrinde: Ein Highlight für alle Sinne!

Du sagst: Praktischer Nutzen gut und schön. Aber letztlich muss einem die Optik auch gefallen. Dann ist Pinienrinde genau das passende Material für Deinen Garten. Gegenüber herkömmlichen Rindenmulch hat es durch seine rötliche Farbe eine bestechend schöne Optik. Auf Gartenbeeten großzügig verteilt, schimmert die Pinienrinde wie ein attraktiver Teppich, auf dem sich das Grün Deiner Pflanzen noch mehr abhebt. Je nach Körnung bietet sich die Pinienrinde als mittelfeiner Belag für filigranere Pflanzenbeete wie Rosen und Lavendel an. Weil kaum noch Unkraut wachsen kann, bekommen die Gartenbeete eine ganz ruhige und aufgeräumte Optik. Grobe Körnungen finden zum Beispiel unter Sträuchern oder Bäumen Platz und runden das größere Bild ab. Und ganz feine Körnungen sind für Kübel oder Balkonkästen perfekt und wirken hier stimmig.

Übrigens: Vor allem im Winter, wenn die Gartenanlagen trist und leer werden, setzt Pinienrinde einen wundervollen farbigen Akzent in der sonst grauen Landschaft. Denn gerade dann suchen wir Hobbygärtner doch nach Ideen, wie sich unsere Beete auch zur kalten Jahreszeit schön gestalten lassen. Mit Raureif überzogene Gräser und Farne setzen zum Beispiel auf dem rötlichen Boden einen tollen Kontrast. Und wenn wir unsere Sommerstauden nicht schon im Herbst zurückschneiden, bekommt unser Gartenbeet eine fast mythische Atmosphäre.

Doch Pinienrinde ist nicht nur etwas für die Augen. Denn auch der Geruch ist intensiv, duftet nach Nadelholzwald und wir könnten uns mit geschlossenen Augen vorstellen, direkt an einer Mittelmeer-Küste mit großem Baumbestand zu sitzen, oder?

Wo kannst Du Pinienrinde im Garten einsetzen?

Pinienrinde ist im Grunde ein Alleskönner. Und durch ihr attraktives Äußeres lässt sie sich für Balkonkästen und Kübelpflanzen, kleine Terrassen, Beete und Fußwege oder sogar unter Spielgeräten verwenden. Weil die Pinienrinde so hochwertig ist, hat sie eine deutlich höhere Haltbarkeit gegenüber dem heimischen Rindenmulch. Nach dem Auftragen hält die Schicht vier bis fünf Jahre lang – optimal für Bereiche im Garten, die temporär eingerichtet wurden. Das können zum Beispiel Spielgeräte für Kinder wie Rutschen oder Schaukeln sein. Nach einigen Jahren sind die Kinder vielleicht schon zu groß für das Spielzeug und du willst es aus dem Garten entfernen. Und wenn nicht, ist eine neue Schicht schnell nachgefüllt.

Tipps und Tricks rund um den Einsatz von Pinienmulch

Damit der Einsatz von Pinienmulch gelingt, solltest du ein paar Hinweise beherzigen:

  • Wichtig vor jedem Einsatz: Das Erdreich muss komplett von Unkraut befreit sein, damit nichts mehr von unten nachwachsen kann. Gegebenenfalls kann ein Unkrautvlies zusätzlichen Schutz bringen.
  • Auflockern des Gartenbeetes ist nicht mehr erforderlich. Über die Luftbahn niedergelassenes Unkraut lässt sich mit der Hand auszupfen.
  • Hochwertige Pinienrinde riecht aromatisch nach Nadelholz-Wald und ist frei von Fremdkörpern oder Holzbestandteilen
  • In den Säcken Pinienmulch befindet sich immer eine gewisse Restfeuchte. Das ist normal. Sollte das Material nach Öffnen des Sackes faul riechen, stimmt etwas nicht. Dann besser reklamieren!
  • Nicht genutzte Säcke Pinienrinde sowohl vor Regen als auch Sonne schützen und an einem geeigneten Ort trocken lagern.
  • Je nach Pflanzenart solltest du den Boden vor dem Aufbringen der Pinienrinde mit einer Schicht an Hornspänen versorgen. Denn bei der Verrottung des Mulches wird dem Boden Stickstoff entzogen.

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