Pinkfarbige Rose

Rosen richtig pflegen Tipps für die Rosenpflege rund um das Jahr

Rosen sind nicht mehr wegzudenken

Nicht umsonst wird die Rose als Königin der Blumen bezeichnet und ist für uns Menschen ein Symbol der Liebe. Aber wie die Liebe selbst, muss man auch pflegen. Denn sie sieht nicht nur wunderschön aus, sondern hat auch Ansprüche, was Böden und Sonnenlicht angeht. Bei manchen Rosensorten kommt man aber mit wenig Aufwand zu einer schönen Pflanze, die wunderschön blüht. Wer ein paar zusätzliche Regeln und Tipps zur Rosenpflege hinsichtlich Rosenschnitt, Bewässerung und Düngen beherrscht, ist für die anstehende Saison gut gerüstet. Alles dazu hier in unserem Ratgeber.

Welche Rosenarten gibt es?

Heute gibt es über 300 Rosensorten. Manche von ihnen sterben mit der Zeit aus, aber jährlich kommen dafür Neuzüchtungen hinzu. Grob einteilen kann man sie in alte Rosensorten, Beetrosen, Strauchrosen, Kletterrosen und Edelrosen. Die Alten Rosensorten wurden bereits vor 1876 kultiviert. Doch das Jahr 1876 markiert in der Rosendynastie eine echte Zeitwende. Denn in diesem Jahr wurde die erste Edelrose gezüchtet, die als Mutter heutiger Rosenzüchtungen gilt.

  • Alte Rosensorten wie zum Beispiel Kohlrosen, Essigrosen, Teerosen und Chinarosen, eignen sich als Böschungsbepflanzung oder Windschutz auf freien Flächen. Sie sind widerstandsfähig gegen Krankheiten, haben einen intensiven Duft und sind vom Wuchs her strauchrosenartig.
  • Einen ähnlichen Verwendungsraum haben auch Beetrosen. Die bodendeckenden Sorten werden gern zur Hangbepflanzung genommen, da sie breitflächig und kurz wachsen. Sie blühen dicht und lassen kaum Licht auf den Boden, so dass sie das Wachstum von Unkraut verhindern. Von Beetrosen mit den klingenden Namen Leonardo da Vinci, Rosenfee und Goldelse hat man lange etwas: Sie verlieren auch bei Regen und Wind ihre Blüten nicht und zieren unseren Garten bis in den Herbst hinein.
  • Wer einen Sichtschutz braucht, ist mit Strauchrosen gut beraten. Sie wachsen sehr buschig und werden bis zu drei Meter hoch und heißen zum Beispiel Artemis, Evelyn und Gartenträume.
  • Als Sichtschutz aber noch mehr zur Zierde eignen sich Kletterrosen, die für ihre langen Triebe einen Halt brauchen und daher zum Begrünen von Gerüsten und Pergolen beliebt sind. Kletterrosen wie Amadeus, Antike89 oder Santana sind mehrfach blühende Sorten und strahlen fast den ganzen Sommer.
  • Edelrosen blicken auf eine lange Tradition zurück, denn sie entstanden im 19. Jahrhundert aus Kreuzungen zwischen chinesischen Teerosen und europäischen Remontant-Rosen - und werden daher auch als Teehybridsorten bezeichnet. Sie zeichnen sich durch Eigenschaften wie Dauerblüte, schöne Duftnote und ein breites Farbspektrum aus. Manche Sorten sind allerdings empfindlich gegenüber ungünstigen Witterungsverhältnissen wie Regen, Schnee und Kälte, oder anfälliger für Krankheiten. Einige Sorten wie etwa Baccara, Carina oder Erotika glänzen mit starken Stielen und edel geformten Einzelblüten und lassen die Herzen aller Rosenfans höherschlagen.

Rosen richtig pflanzen, schneiden und düngen

Rosen lieben die Sonne. Für ihren Standort sollte man daher einen Platz in der Sonne auswählen, der am besten vor Wind und Regen geschützt ist. Sonnige Plätze sorgen auch für das schnelle Trocknen nasser Blütenblätter, was Pilzbefall vorbeugt. Rosen schlagen ihre Wurzeln gerne tief in die Erde. Der Boden, auf dem sie wachsen, sollte daher sandig-lehmig und nährstoffreich sein.

Eine gründliche Bodenvorbereitung ist das A und O des Rosenpflanzens. Idealerweise entfernt der ambitionierte Gärtner alle Wurzelunkräuter mit der Grabegabel und bringt Rosendünger in die Erde ein, bevor er die Samen setzt.
Das Gärtnerjahr beginnt typischerweise im März, denn jetzt wird es Zeit, die Rosenpflanzen zu schneiden. Eine scharfe Rosenschere garantiert einen glatten und sauberen Schnitt, an dem das Regenwasser ablaufen kann. Der Schnitt sollte etwa fünf Millimeter oberhalb einer Knospe schräg ansteigend geführt werden. Starke Triebe sollten nicht so stark zurückgeschnitten werden wie schwächere Zweige. So werden zwar weniger Triebe ausgebildet, diese sind dafür stark und konzentrieren ihr Wachstum auf wenige aber kräftigere Knospen. Vor dem Schneiden nimmt der Gärtner abgestorbene oder erfrorene Triebe heraus.
Bei Beetrosen verläuft der Beschnitt etwas anders. Beetrosen wachsen kompakt, das heißt, sie lassen sich auf drei bis fünf Triebe mit je fünf Knospen zurückschneiden. Bei Edelrosen hingegen wünscht sich der Gärtner lange, gerade Blütenstiele ohne Verzweigungen. Um das zu gewährleisten, bleiben bei einer stark wachsenden Sorte fünf bis sechs Triebe stehen. Schwach wachsende Pflanzen schneidet man auf drei Augen zurück. Bei Kletterrosen sollte man übrigens die Triebe, die in die falsche Richtung wachsen, abschneiden. Die anderen Verzweigungen schneidet der Rosengärtner auf drei bis fünf Augen pro Trieb zurück. Kleinstrauchrosen sind besonders pflegeleicht, denn sie müssen nicht unbedingt geschnitten werden. Nur störende oder zu dicht wachsende Triebe sollten entfernt werden. Kübelrosen, die unsere Terrassen und Balkone zieren, dürfen nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, da ihre Töpfe die Hitze speichern und der Boden, auf dem sie stehen, zusätzlich Wärme abgibt. Mit leichtem Schatten, mäßigem Gießen und vorsichtigem Beschnitt ist einem Austrocknen einfach vorzubeugen.

Bitte nicht! Fehler bei der Pflege vermeiden

Auch wenn sie in der Sonne stehen, solltest Du die Rosen nur ein- bis zweimal pro Woche gießen. Dabei vertragen die Blätter nicht viel Wasser, denn Feuchtigkeit kann Pilzkrankheiten wie Mehltau, Rosenrost oder Sternrußtau auslösen. Ein denkbar ungeeigneter Standort für Rosenpflanzen ist der Bereich unter Laubbäumen mit großer Krone. Regen tropft von den Laubblättern auf die Blüten und gleichzeitig gelangt zu wenig Sonne dorthin, um sie rasch abzutrocknen. Pflege die Rosen mit richtigem Düngen, wobei auch hier gilt: weniger ist mehr. Dünge dreimal im Jahr, z.B. mit unserem BioElite Dünger, und nicht später als im Juli, da sonst die Zweige nicht ausreichend verholzen, um winterfest zu werden. Die meisten Rosen sind kälteempfindlich und benötigen einen Winterschutz. Ein 15 bis 20 Zentimeter hoher Erdhaufen oder Rindenmulch schützen den Stamm und die unteren Knospen der Rose vor Frost und Schnee. Strauch- und Kletterrosen sollten sogar komplett eingepackt werden, zum Beispiel mit einem Jutesack oder Frostschutzvlies.

Checkliste Rosenpflege:

Standort: sonniger und luftiger Platz im Garten, keine direkte Sonneneinstrahlung für Kübelrosen

Boden: weiche, nährstoffreiche Erde, eventuell mit Rosendünger angereichert

Rosenbeschnitt: jährliches Zurückschneiden der Triebe (auf drei bis fünf Augen pro Trieb)

Gießen: ein bis zweimal pro Woche, nicht direkt auf die Blätter (Pilzbefall!) und nicht während der Sonneneinstrahlung (Blätter verbrennen!)

Hättest Du das gewusst?

Rosen züchtet man seit Mitte des 19. Jahrhunderts auf Grund ihrer Schönheit und ihres Duftes. Aber schon lange davor waren Rosen sogar ein Nahrungsmittel für uns Menschen. Die ersten Rosenzüchtungen und angelegten Gartenanlagen entstanden vor etwa 5.000 Jahren in China. Bis heute sind weltweit bis zu 30.000 verschiedene Rosensorten entstanden – und wieder verschwunden. Ihre Bedeutung als Symbol der Liebe und Schönheit hat sich aber seit 2.000 Jahren gehalten.

Produkte für die Gartenpflege

GED2001
  • Nachdüngen nur 1x jährlich
  • Keine Überdosierung möglich
  • Wir liefern ein Paket mit 20l
MPA
  • Langlebige Mittelmeerpinie
  • Besonders dekorative rot-braune Farbe
  • Wir liefern eine Palette mit 36 Sack je 70l
MIS
  • Effektiv gegen Schnecken
  • Beugt Unkrautwuchs vor
  • Wie liefern eine volle Palette mit 18 Sack je 25kg (250l)