Pflanzen umsetzen

Gartenpflege: So setzt du gekonnt deine Pflanzen um! Hilfreiche Tipps für deinen Garten

Mit unseren Tipps und Tricks setzt du deine Pflanzen richtig um

Hobbygärtner freuen sich bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling über die Pflanzenwelt, die jetzt überall beginnt, auszutreiben. Doch mit dem Wachsen der Pflanzen wird im Garten auch sichtbar, dass das eine oder andere Gewächs umgesetzt werden muss. Wir haben die Tricks, wie es funktioniert, ohne dass du die Pflanzen beschädigst.

Wer kennt das nicht: Die Gartenpflege steht an. Der Garten soll umgestaltet werden und dafür müssen einige Pflanzen samt Wurzelwerk umziehen. Aber wie macht man das eigentlich und gilt die Regel früher Jahrzehnte noch, dass man Pflanzen nur dann umsetzen soll, wenn sie kein Laub tragen und sich in der Ruheperiode befinden? Immerhin suggerieren Gartencenter uns heute durch die ständige große Auswahl, dass man Gewächse und Blumen pflanzen kann, wann immer man will.

Wann setzt man eine Pflanze eigentlich um?

Bei der Gartenpflege gilt: Theoretisch lässt sich eine Pflanze zu jeder Jahreszeit umpflanzen. Allerdings braucht das Gewächs danach besondere Aufmerksamkeit und muss gedüngt oder viel gegossen werden. Auch sollte der Boden nicht gefroren sein, da man sonst unweigerlich die Wurzeln zu stark beschädigt. Generell eignen sich nach wie vor Frühling und Herbst vor dem Austrieb oder nach dem Absterben des Laubes gut, um im Garten umzupflanzen. Denn die Pflanze befindet sich dann wieder in einem Ruhezustand und ihre Säfte sind in der Wurzel und nicht in den Trieben. Dazu lässt sich ein Gewächs ohne Laub ohnehin besser packen und handhaben. Im Sommer dagegen fühlen sich die Pflanzen an ihrem gewählten Standort pudelwohl und legen ihre ganze Kraft in das Wachstum der Triebe. Dass sie dann weniger gestört werden wollen, liegt eigentlich auf der Hand.

Das passiert beim Auspflanzen eines Gewächses

Während das Einpflanzen recht einfach geht, muss die Pflanze beim Umpflanzen mit dem Ballen ausgegraben werden. So gut man auch gräbt: In aller Regel bleibt es nicht aus, dass man nicht das ganze Wurzelwerk zu fassen bekommt, sondern mit dem Spaten kleine Wurzeln zerstört. Natürlich hängt das in erster Linie vom Alter des entsprechenden Strauches oder Baumes ab. Je jünger ein Gewächs ist, umso leichter lässt es sich noch aus dem Boden entfernen. Doch bei Sträuchern, die bereits viele Jahre im Erdreich gewachsen sind, tut man sich schon schwerer.

Mit einem guten Spaten ist eine Pflanze schon leicht aus dem Boden gebuddelt. Und meistens achten wir akribisch darauf, die mittelgroßen oder sehr großen Wurzeln möglichst wenig zu verletzten. Schwieriger wird es bei den feinen Wurzelhaaren, die sogar schon reißen, wenn man den Ballen nur aus der Erde zieht. Doch genau diese feinen Wurzeln sind für die Versorgung der neuen Pflanztriebe verantwortlich und können beim Umpflanzen in Mitleidenschaft gezogen werden. Deswegen sollte man darauf achten, auch bei scheinbar kleiner verwurzelten Pflanzen einen möglichst großen Ballen auszuheben. Gleichzeitig schneidet man die Triebe der Pflanze um etwa ein Drittel zurück, sodass die wenigen Wurzeln auch nur weniger Triebe zu versorgen haben.

Pflanzen umsetzen – so geht es!

Vorbereiten und ausgraben

Wer eine Pflanze im Garten umsetzen möchte, braucht ein bisschen Zubehör. Auf jeden Fall ist ein guter Spaten nötig, mit dem sich das Gewächs aus der Erde graben lässt. Hier findest du Ratschläge für die richtige Gartenpflege.

  • Auch Handschuhe und eine Gießkanne werden jetzt gebraucht. Bevor es an das eigentliche Ausgraben geht, sollte man festlegen, wie groß das Loch ist, das man um die Pflanze herum ausheben will. Dazu richtet man sich ungefähr nach dem Durchmesser des Gewächses.

  • Einige Tage vorher solltest du die Pflanze auch mehrmals gießen, damit sie sich in den Wurzeln Nährstoffe sichern kann. Zu große Triebe kürzt du mit einer Gartenschere.

  • Dann kann es ans Ausgraben gehen. Mit dem Spaten stichst du das Erdreich um die Pflanze herum tief ab und versucht dann die Pflanze vorsichtig auszuheben.

  • Sehr harte oder alte Wurzeln stichst du mit der scharfen Seite des Spatens durch.

Tipp

Ist die Erde rund um den ausgegrabenen Ballen sehr locker, kannst du das Gewächs für den Transport zum Beispiel in einen größeren Gartensack oder auf eine Schubkarre packen. So vermeidest du, dass sich die Erde um Garten verteilt. Sind die Triebe der Pflanze nach dem Zurückschneiden immer noch unhandlich, kannst du sie mit einigen Bändern gekonnt zusammenbinden, sodass nichts zerstört wird. Sehr große Sträucher oder sogar Bäume am besten zu zweit umsetzen.

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