Die besten Heilkräuter für den eigenen Garten

Viele Kräuter können Sie ganz einfach selbst im Garten oder auf dem Balkon anbauen. Daraus lassen sich beispielsweise Kräutertinkturen für die innere und äußere Anwendung machen. Die einzelnen Pflanzen sind vielseitig anwendbar und wohltuend für Ihren Körper.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten und bekanntesten Heilkräuter vor und geben Ihnen kurze Tipps zum Anbau mit auf den Weg. Sie können all diese Kräuter ohne Probleme im Garten, Ihrem Hochbeet oder auf dem Balkon züchten. Sogar auf dem Fensterbrett in der Küche, wo sie gleich griffbereit sind, machen Sie eine gute Figur.

Thymian

Thymian

Ein sehr vielseitiges Heilkraut für Ihren Garten ist der Thymian. Er wird nicht nur gern beim Kochen benutzt, sondern kann auch bei Atemwegsbeschwerden, Husten und Bronchitis helfen. Meist als Tee angewendet, entfaltet er seine krampflösenden, antibakteriellen und schleimlösenden Wirkstoffe bei entsprechend langer Ziehzeit. Aufgrund seiner beruhigenden Wirkung können Sie ihn auch gegen Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit nutzen. 

Als Öl wirkt Thymian eher anregend und kann, beispielsweise als Badezusatz, gegen Erschöpfung und Kreislaufprobleme helfen. Auch für das Immunsystem hat das Heilkraut eine positive Wirkung. Thymian wird auch Quendel genannt und blüht im Frühjahr rosafarben bis blassviolett. 

Für den Anbau wählen Sie einen hellen sonnigen Standort aus, da Thymian aus dem Mittelmeeraum stammt. Der ideale Platz ist der, wo der Thymian min. einen halben Tag in der Sonne stehen kann.

Salbei

Salbei

Salbei wird gern bei grippalen Infekten angewendet – vor allem als Tee. Echter Salbei ist seit Jahrtausenden als Heilkraut und Küchenpflanze bekannt. Er hilft nicht nur bei Erkältungen, sondern auch bei Magenbeschwerden. Darüber hinaus soll er Hitzewallungen abmildern und bei Beschwerden im Mundraum wirksam sein. Seine ätherischen Öle lindern etwa Zahnfleischbluten, wenn Du ein Blättchen in den Mund legst. 

Auch Lotionen aus Salbei sind ein hervorragendes Pflegemittel, die bei Hauptproblemen helfen können. Auch wer mit Schweißausbrüchen zu Kämpfen hat, kann auf die Wirkung von Salbei vertrauen. 

Salbei kann ab April ausgesät werden. Die Pflanze liebt sonnige Plätze und bevorzugt einen steinig-trockene Kalkboden.

Brennnessel

Brennnessel

Frische Brennnesselspitzen eignen sich prima für Smoothies, denn sie wirken sich auf mehrere Organe positiv aus. Wenn Sie, etwa im Frühling, Müdigkeit und Erschöpfung plagen, kann eine höhere Brennnesselzufuhr helfen. Schließlich ist das Kraut sehr eisenhaltig, auch soll es gut für die Leber und die Galle sein, was bei bestehenden Verdauungsbeschwerden helfen kann. 

Des Weiteren verhilft die Brennnessel zu einem ausgeglicheneren Blutzuckerspiegel, da sie auf die Bauchspeicheldrüse einwirkt. Als Gesichtswasser angewendet, soll die Pflanze gegen Ekzeme und Akne helfen. 

 Brennnesseln finden sich oftmals von allein im Garten. Sie breiten sich schnell aus, deshalb setzen Sie sie am besten in ein Hochbeet.

Petersilie

Petersilie

Zurecht äußerst bekannt ist die Petersilie. Sie verbessert nahezu alle deutschen Gerichte und hilft den Vitamin C-Bedarf zu decken. Egal, ob in der krausen oder glatten Variante – Petersilie wirkt verdauungsfördernd und harntreibend. Ein Tee aus frischen, gehackten Petersilienblättern kann Menstruationsbeschwerden verringern. 

Weniger bekannt, aber bei Ohrenschmerzen einen Versuch wert, ist es, frisch geerntete Stängel mit einem Stirnband am jeweiligen Ohr zu befestigen. Petersilienkraut sollten Sie nur frisch verwenden, da es getrocknet kaum noch wirksame ätherische Öle enthält. 

Petersilie ist eine Halbschattenpflanze, das heißt sie benötigt Sonne, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie kann bereits ab Mitte März gepflanzt werden und benötigt einen humusreichen, feuchten Boden.

Dill

Dill

Dill ist nicht nur in der Küche sehr beliebt, die Samen besitzen jede Menge Heilfähigkeiten. Die Pflanze gilt als milchfördernd und ist für junge Familien auch deshalb eine gute Idee, weil er Blähungen von Säuglingen lindert. Natürlich hilft ein Tee aus Dillsamen ebenfalls gegen Verdauungsbeschwerden von Erwachsenen.

Als Sitzbad kann das Kraut wiederum gegen krampfartige Menstruationsschmerzen helfen Als Öl soll Dill als warme Kompresse gegen Geschwüre nützlich sein. Dill hat außerdem eine beruhigende Wirkung auf den Körper, weswegen das Kraut gegen Schlafprobleme helfen kann.

Dill wird meist im April ausgesät. Der Boden sollte bei dieser Pflanze vorher sehr gut aufgelockert werden, da Dill empfindlich auf verklumpte, verdichtete Böden reagiert.

Schnittlauch

Schnittlauch

Ähnlich weit verbreitet ist der Schnittlauch. Auch ihn haben die meisten Menschen schon gegessen, womöglich ohne sich seiner gesunden Eigenschaften bewusst zu sein. So besitzt die Pflanze einen hohen Vitamin-C-Gehalt und Inhaltsstoffe, denen diverse heilende Wirkungen nachgesagt werden. Unter anderem soll Schnittlauch schleimlösend sein und bei Entzündungen im Magen- und Darmbereich hilfreich sein. 

Wie alle Laucharten ist auch der Schnittlauch antibakteriell und harntreibend. Dazu wirkt sich sein Konsum positiv auf Ihre Blutgefäße aus. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen sollte Schnittlauch am besten roh verzehrt werden. 

Schnittlauch bevorzugt halbschattige Standorte. Der Boden sollte gut aufgelockert und sehr nährstoffreich sein. Die Aussaat erfolgt bereits Mitte März.

Lavendel

Lavendel

Ein leicht zu pflegendes Heilkraut ist der Lavendel, der einen angenehmen Duft verbreitet und schön anzusehen ist. Je nach Lavendelart und Anwendung bestehen unterschiedliche Schwerpunkte in der Wirkung. So hat der Echte Lavendel die größte Wirkung auf die Psyche, indem er beruhigt und entspannt. Er befördert außerdem die Wundheilung. 

Schopflavendelöl punktet mit antibakteriellen, antiviralen und antimykotischen Eigenschaften und hilft gegen bestimmte Parasiten. Beim Speiklavendelöl kommt noch eine Wirkung hinzu, die bei Bronchialerkrankungen und Streptokokeninfektionen nützlich ist. 

Lavendel benötigt einen trockenen, sonnigen Standort. Er ist auch eine ideale Pflanze für Ihren Steingarten. Der ideale Boden ist eine Mischung aus Blumenerde, Sand und Kies.

Minze

Minze

Minze hat eine krampflösenden Eigenschaft und hilft bei Bauchschmerzen. Auch gegen Übelkeit kann sie helfen. An heißen Tagen empfiehlt sich zur natürlichen Erfrischung ein kühler bis lauwarmer Tee aus Minze. Durch ihren hohen Mentholgehalt eignet die Pflanze auch zum Inhalieren bei Atemwegserkrankungen. 

Als Öl kann Minze bei Muskelverspannungen und Gliederschmerzen helfen und als Badezusatz für Entspannung sorgen. Die mehrjährige Pflanze wirkt überdies antibakteriell und bekämpft Mundgeruch.

Die Minze bevorzugt sonnige, warme Standorte. Sie sollten Sie aber nicht der prallen Mittagssonne aussetzen. Sie liebt lockere kalkhaltige und nährstoffreiche Böden.

Gänseblümchen

Gänseblümchen

Fast das ganze Jahr wächst und blüht es auf unseren Wiesen. Sie ist eine sehr zähe Pflanze, die sich immer wieder relativ schnell erholt und vermehrt. Doch die Wenigsten wissen um die Heilwirkung dieser Pflanze. Sie enthält viele Gerb- und Schleimstoffe und kann sowohl äußerlich bei Wunden, Ekzemen, Prellungen und Schmerzen wie auch innerlich bei Magenproblemen, Rheuma, Menstruationsbeschwerden oder auch einer Bronchitis eingesetzt werden.

Tags: Gartengestaltung, Gartentypen, Nutzgarten, Kräuter
Passende Artikel
Pflanzerde Premium
THOMASAN®
Pflanzerde Premium
349,20 € / Pal.
Pflanzerde Tommi Sack
Pflanzerde Tommi Sack
TOMMI®
Pflanzerde
237,60 € / Pal.
SGP20 Granitsplitt Verpackung
SGP20 Granitsplitt Verpackung
GALAMIO®
Granitsplitt
210,00 € / Pal.
SSG25 Quarzsand Spielsand Vepackung
SSG25 Quarzsand Spielsand Vepackung
GALAMIO®
Quarzsand 0,2 - 2,0 mm
234,00 € / Pal.
Wir achten permanent darauf, dass unsere Produkte aus Holz naturbelassen sind und aus einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtchaftung von Wäldern stammen. Achten Sie bei Ihrem Kauf einfach auf die Auszeichnung "FSC®-zertifiziert". Damit tragen auch Sie als Verbraucher dazu bei, dass unsere Wälder langfristig erhalten bleiben.