gestapeltes Brennholz

Brennholz aus dem Wald holen – Richtlinien Sich selbst mit Brennholz versorgen 

Sich einfach selbst mit Brennholz versorgen – das ist kein Traum, sondern Realität. Mit Holzsammelschein darf man sich tatsächlich für seinen Eigenbedarf Brennholz aus dem Wald holen. Dafür gibt es aber klare gesetzliche Richtlinien, die es einzuhalten gilt. Wer kräftig genug ist für den Transport, gerne Holz hackt und den allgemein großen Aufwand nicht scheut, Holz aus dem Wald zu holen, für den ist dies eine kostengünstige Alternative zum Einkauf von Brennholz.

Urig und romantisch – Holz selber sammeln

Es hat zugegebenermaßen etwas Romantisches und Nostalgische, sich im Wald selbst das Brennholz zu besorgen. Mit den romantischen Gefühlen und der Abenteuerlust hört es aber meist dann auf, wenn es um den Transport der Stämme und Äste geht. Nicht jeder ist zum Holzfäller geeignet. Auch, wenn es erstmal ein toller Schritt zurück zur Natur und den Ursprüngen der Menschheit ist – die Realität holt einen vor Ort schnell ein. Denn Holzfällen und Transportieren - das ist dann oft echte Knochenarbeit. Das Auto kann nicht in der Nähe des gelagerten Holzes geparkt werden und der Weg über Stock und Ast birgt so einige Stolperfallen und Verletzungsgefahren. Es ist also wirklich nur etwas für robuste Typen, sich selbst mit Brennholz aus dem Wald zu versorgen. Einfacher, komfortabler – und vor allem sicherer für die Gesundheit und die körperliche Unversehrtheit ist es, sich das benötigte Brennholz bei PALIGO zu bestellen! Es wird kammergetrocknet geliefert und kann sofort verheizt werden. Wenn Bedarf ist, kannst du jederzeit nachbestellen.

Der Holzsammelschein – wie bekommst du ihn?

Holz aus dem Wald darfst du nur sammeln, wenn deine Gemeinde dies erlaubt und du einen Holzsammelschein hast. Der Holzsammelschein ist mittlerweile so gefragt, dass das Angebot in bestimmten Regionen sogar gestoppt wurde. Denn die Förster müssen das Prozedere auch überwachen mit Kontrollen und Einweisungen.

Gemeindewälder und Gebiete, wo Holzsammeln erlaubt ist, werden ausgezeichnet. Es ist aber nicht erlaubt, dann einfach irgendwo in seiner Heimat in den Wald zu gehen und Holz zu holen. Erst recht nicht in fremden Gebieten! Das gilt als Diebstahl und wird geahndet. Aber auch im eigenen Wald darf man nur in bestimmten Bezirken sammeln, natürlich gibt es in den Wäldern geschützte Gebiete, die man gar nicht betreten darf. Ebenso darf im Frühjahr, von März bis Mai nicht gesammelt werden, aus Schutz für die Wildtiere.

Gut zu wissen: Es darf nicht nur herumliegendes Holz gesammelt werden, sondern du kannst sogar Bäume fällen. Diese kennzeichnet vorher das jeweilige Forstamt. Du musst aber, um im Wald einen Baum mit Motorsäge fällen zu dürfen, einen Motorsägeführerschein vorweisen. Mit Axt und Handsäge ist es aber jedem Besitzer eines Holzsammelscheines erlaubt, wenngleich es schon ein bisschen verrückt ist, einen großen Baum in Handarbeit zu fällen. Du solltest bei all diesen Vorhaben immer an die Verletzungsgefahr denken. Holzarbeiter haben jahrelange Erfahrung, Privatpersonen, die sonst kaum gärtnen, geschweige denn Bäume fällen, sollten so etwas lieber nicht tun, auch wenn die Herausforderung reizt.

Du darfst übrigens auch nur bei Tageslicht Holz im Wald sammeln.

Beantragung eines Holzsammelscheines

Frage bei deinem Gemeindeamt nach, ob es Holzsammelscheine gibt. Diese kannst du dann beantragen. Solch ein Schein gilt nur befristet, meist ein Jahr lang. Natürlich musst du den Schein dann beim Sammeln immer bei dir führen. Förster und Polizei machen Stichproben. Noch einmal: Ohne Schein ist das Sammeln Holzdiebstahl. Beim Antrag wird auch festgelegt, wieviel Holz du mitnehmen darfst.

Die Genehmigung eines Holzsammelscheines kostet 10 €. Dazu kommen die Gebühren für die Menge an Holz, die du sammeln willst. Diese wird in Raummetern berechnet. Du zahlst dann z.B. für 15 Raummeter Holz 200 € im Jahr. Das ist natürlich sehr viel günstiger, als das Holz zu kaufen.

Wenn das Holz im Wald gesammelt wurde, stapelt man es erst am Wegrand. Der Forster misst die Menge. Er bestimmt auch die Qualität und sagt dann den Preis dafür. Dann erst kannst du dein Holz mitnehmen. Natürlich ist der Förster nicht immer direkt vor Ort und so musst du noch mal hinfahren um dein Holz zu holen, allerdings wird es in dieser Zeit auch oft geklaut.

Zuhause musst du dein Holz dann selber zu Brennholz hacken. Natürlich muss es vor dem Verbrennen lange lagern.

Zusätzliche Hinweise zum Holz sammeln im Wald

In manchen Gebieten ist es Pflicht einen Motorsägeführerschein zu besitzen, um überhaupt einen Schein zu bekommen. Dafür absolviert man einen zweitägigen Lehrgang. Meist bietet das Forstamt vor Ort diese Kurse an und sie kosten ab 100 €.

Sicherheitshinweise beim Holz schlagen

Natürlich ist es ein großes Risiko selbst im Wald einen Baumstamm zu schlagen. Auch wenn es natürlich den Vorteil hat, dass man diesen Stamm dann schön selbst in gut verbrennbare Stücke hacken kann, statt herumliegende Äste mitzunehmen. Doch die Verletzungsgefahr ist einfach recht groß. Auch deshalb, weil im Wald viel herumliegt an Ästen, Gestrüpp und der Boden eher weich und ganz und gar nicht eben ist, wie in einem Garten.

Am besten ist es, du nimmst jemanden mit, der Erfahrung hat im Bäumefällen. Nimm auf keinen Fall Kinder oder Hunde mit! Am Anfang bitte mit kleinen Bäumen anfangen und vor allem, auch im Wald, den Wind beachten.

Am besten fällst du Bäume im Winter oder Frühling. Wenn die Bäume viel Blätter haben, ist nämlich auch noch zu viel Feuchtigkeit im Stamm. Das Holz trocknet ohne Blätter schneller und besser. Wenn es um das Spalten des Holzes geht, so geht dies sogar am besten, wenn das Holz gefroren ist. Auch ist die Arbeit am Boden einfacher, weil der Boden nicht weich ist. Ebenso wird die Verletzungsgefahr minimiert. Pilze, Schimmel und Insekten siedeln sich in dieser Zeit auch nicht am Holz an. So hast du ideale Bedingungen um wirklich gutes Brennholz zu bekommen, ohne Insektenbefall oder Fäulnis. Dadurch hast du eindeutig weniger Ausschuss.

Bei aller Liebe zur Romantik, Abenteuerlust und urig-kernigen Erlebnissen – besser ist es, du überlässt das Holzfällen echten Profis mit Profiwerkzeug und bestellst dein Brennholz einfach bei PALIGO! Es wird dir bequem vor die Haustüre geliefert und muss auch nicht ein bis zwei Jahre trocknen.

Fazit

Holz selbst aus dem Wald zu holen, ist natürlich ein spannendes Abenteuer, zu dem man aber gemacht sein muss. Es erfordert viel körperliche Kraft und vor allem Erfahrung. Die Stämme und Holzstücke müssen zum Gehweg transportiert werden. Von dort müssen sie ins Auto gebracht werden, was nicht in jedem Gebiet einfach ist. Man muss ein Auto besitzen, das man gut beladen kann.

Die Verarbeitung des gesammelten Holzes nimmt wieder Zeit und Mühen in Anspruch. Das Holz wird, wenn man es selbst mit der Axt spaltet, nicht so schön akkurat geschnitten und ist nicht leicht und sauber stapelbar.

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