Holzpellet Aufbewahrungsbehälter

Lagerung von Holzpellets Das muss der Lagerraum alles können

Wer sich im Rahmen einer Hausmodernisierung für eine Pelletheizung entscheidet, schont nicht nur seine Geldbörse, sondern auch die Umwelt. Wie für jeden anderen Brennstoff brauchen Eigentümer für Pellets ein Lager. Damit Hausbesitzer lange Freude an den Holzpresslingen haben, erfahren Sie  in unserem Ratgeber was zu beachten ist. 

Ökologisches Bewusstsein, niedrige Brennstoffpreise, ein angenehmes Wohlfühl-Klima im Haus: immer mehr Hausbesitzer setzen im Rahmen ihrer Heizungssanierung auf den Brennstoff Holzpellet. Eines haben die Pellets mit anderen Energieträgern wie Öl oder Gas gemeinsam. Es gelten auch hier genaue Sicherheitsvorschriften bei der Lagerung. Und die sind in der Verordnung über Feuerungsanlagen und Brennstofflagerung (FeuVo) geregelt, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgelegt werden. Soll die Heizanlage umgerüstet werden, macht ein Gespräch mit dem zuständigen Bauamt im Rahmen der Planung  Sinn. Besondere Vorschriften, zum Beispiel im Rahmen des Brandschutzes, gibt es allerdings meistens erst, wenn eine Lagermenge von 15 Tonnen überschritten wird. Und die werden bei einem Einfamilienhaus nur selten erreicht.

Feuchtigkeit immer vermeiden

Die Holzpresslinge - Pellets genannt - bestehen zum größten Teil aus Holz oder Holzteilen und werden im Rahmen der Verarbeitung in ihre typisch zylindrische Form gepresst. Sie haben einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von 10 bis 25 mm. Dazu sind sie ein perfekter und umweltbewusster Energieträger für Ihren Pelletofen oder -kessel. Auf Feuchtigkeit reagieren die kleinen Presslinge allerdings allergisch. Denn sobald die Holzschnitzel mit Wasser oder Feuchtigkeit in Kontakt kommen, quellen sie auf. Egal, ob die Pellets danach wieder abgetrocknet sind oder noch feucht sind: in einem solchen Zustand legen sie den Betrieb von Kesseln oder Öfen lahm und können im schlimmsten Fall zu umfangreichen Reparaturarbeiten führen. Achte also konsequent darauf, dass die entsprechenden Lagerräume trocken sind. Lassen sich keine trockenen Gegebenheiten finden oder durch Sanierungen herstellen, bieten die Hersteller alternativ Fertigsysteme zur Lagerung der Pellets an.

Die optimale Lagerung für lose Pellets

Vor der Installation der Anlage sollten Eigentümer genau planen, wo und in welcher Form sie die Pellets lagern möchten. Denn Pellets lassen sich sowohl offen in Silos als auch in Form von Sackware lagern. Wer von Öl auf Pellets umrüstet, kann häufig seinen Öltank zu einem Pellettank umbauen. In vielen Fällen reicht das vorhandenen Volumen des Tanks auch für die Presslinge. Lässt sich diese Idee nicht umsetzen, gibt es Silos aus Stoff, die sich sehr einfach im Keller aufstellen lassen. Ein Polyestergewebe wird dabei auf einem Tragegestell aufgezogen und ist durch eine Schnecke mit der Heizung verbunden. Der Gewebetank ist sehr schnell montiert, kostengünstig und staubdicht.

Sie möchten Ihre Pellets lieber im Garten lagern? Auch das ist möglich. Für den Außenbereich eigenen sich Tanks aus Metall oder Kunststoff. Denn sie können die Pellets vor Feuchtigkeit schützen. Besonders teuer, aber auch sehr platzsparend, ist die unterirdische Lagerung der Pellets im Garten. Hier bestehen die Tanks aus Beton, Kunststoff oder Stahlbeton und sind unterirdisch mit der Heizungsanlage im Haus verbunden.

Pellets als Sackware richtig lagern

Manche Eigentümer entscheiden sich heute gegen einen großen Kessel im Keller, und heizen stattdessen mit einem einfacheren Pelletofen. Der steht entweder ebenfalls im Keller oder findet sich im Wohnraum wieder.  Der Pelletofen kann dabei die einzige Heizquelle im Haus sein oder sich mit anderen Energieträgern wie zum Beispiel Erdöl ergänzen. Die Öfen werden in der Regel manuell mit Pellets gefüllt, die als Säcke geliefert werden. Auch für die Sackware benötigen Eigentümer genügend Platz und einen kühlen und trockenen Ort, damit die Pellets nicht feucht werden. Denn das würde den reibungslosen Betrieb der Anlage stören.  Eine Palette umfasst in aller Regel rund 70 Säcke und entspricht 2 rm (Raummeter). Bei trockener Lagerung sind die Pellets übrigens unbegrenzt haltbar.

Wie groß soll mein Lager sein?

Vor dem Bau eines Lagers im Eigenheim sollten Eigentümer zunächst den tatsächlichen Energiebedarf eines Jahres ermitteln. Denn wie auch immer Sie Ihren Lagerraum für offene Pellets planst: Experten raten dazu, dass das Jahresvolumen Deines Verbrauchs zu zwei Dritteln in den Lagerraum passt. Sonst laufen Sie Gefahr, während der Wintermonate nachbestellen zu müssen. Das ist mehr als lästig und lässt sich bei guter Planung vermeiden. Falls Sie sich unsicher sind, holen Sie sich Hilfe bei einem erfahrenen Energieberater. 

Unser Tipp

Am günstigsten kaufen Sie Pellets, wie übrigens alle anderen Energieträger, in der warmen Jahreszeit. Auch Heizkostenzuschüsse sind dafür möglich.

So stimmt die Belüftung in Ihrem Lager!

Pellets haben einen starken Eigengeruch, der seinen Ursprung in der Fertigung der Presslinge hat. Organische Verbindungen setzen Gase wie Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid (CO2) frei, die in sehr hoher Konzentration schädlich für Deine Gesundheit sein können. Aus diesem Grund sollte die Tür zum Lagerraum mit einer Brandschutztür gesichert werden. Eine konstante Belüftung durch ein spezielles Außenrohr sowie ein Meldegerät für zu hohe Kohlenmonoxid-Konzentrationen sollte für jeden Betreiber einer solchen Anlage ein Muss sein. 

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