Nahaufnahme Kohle

Steinkohle Effizienter Brennstoff für ein warmes Zuhause

Grundlegende Fakten über den fossilen Brennstoff

Steinkohle ist neben Erdöl und Erdgas bis heute einer der wichtigsten fossilen Energieträger und ein effizienter Brennstoff. Er ist hochgradig verdichtet und besteht zu großen Anteilen aus Kohlenstoff. Mit einem Brennwert von 30MJ/kg ist Steinkohle gegenüber anderen Brennstoffen wie Holz oder Braunkohle ein effektiver Energieträger, auch in Privathaushalten – und ist dazu einfach zu lagern.

Das dunkle Sedimentgestein stammt hauptsächlich aus den großen Baum- und Pflanzenbeständen, die in Deutschland vor vielen Millionen Jahren die Landschaft prägten. Es enthält zwischen 75 und 95 Prozent an Kohlenstoff, beinhaltet aber auch Stoffe wie Metalle, Wasser oder Stickstoff und Schwefel. Vor allem die Anthrazitkohle gilt in Deutschland als besonders hochwertig. Sie enthält zum Teil über 90 Prozent an Kohlenstoff. Damit brennt sie nicht nur sehr lange und sehr heiß, sondern hinterlässt auch kaum Asche. Weltweit gibt es große Vorkommen an Kohle, zum Beispiel in den Nachbarländern Polen und Russland. Analysen zufolge könnten die weltweiten Vorkommen noch bis zu 200 Jahre ausreichen. Kein Wunder also, dass viele Haushalte aufgrund schwankender Energiepreise auf das Heizen mit Steinkohle setzen.

Steinkohle sorgt für langanhaltende Wärme

Heutzutage sind es in aller Regel Dauerbrandöfen, die für das Verbrennen von Kohle ausgelegt sind und im Privathaushalt für ein warmes Zuhause eingesetzt werden. Die Öfen sind nicht nur für extrem hohe Temperaturen gemacht, sondern halten ihre Glut auch lange stabil - und das, ohne häufig Kohle nachlegen zu müssen. Dabei ist die Funktionalität der Dauerbrandöfen etwas anders als bei traditionellen Kaminen. Die Steinkohle brennt in einer Feuerraummulde wie in einem Trichter langsam ab. Dabei wird die Luftzufuhr in dem Fall von unten geregelt.
Neben den Dauerbrandöfen setzen manche Haushalte auch auf große Kohleheizungen, die über eine automatische Beschickung verfügen. Sie stellen den Heizbetrieb des Hauses über mehrere Wochen vollautomatisch sicher. Dabei ähneln sie der Funktionsweise des Pelletkessels. Am Kessel befindet sich ein Brennstoffbehälter, in der sich die Kohle befindet. Über ein Fördersystem mit Schnecke werden die kleineren bis feinkörnige Kohlestücke bei Bedarf zum Kessel transportiert, wo sie nach und nach verbrennen.

Viele der heutigen Öfen verfügen über wunderschöne Designs, in denen sich kleine Lagermöglichkeiten für den jeweiligen Brennstoff befinden. So kannst Du Deinen Kamin manuell bestücken, indem Du das Fach regelmäßig mit Steinkohle befüllst, um Nachschub in direkter Nähe zu haben.

Welche Steinkohle-Körnung Du für Deine jeweilige Feuerstelle benötigen, erfährst Du in der Betriebsanleitung des jeweiligen Gerätes. PALIGO liefert Kohle in der Nussgröße I (5 – 25 mm), Nussgröße III (40-80 mm) und Koks in Nussgröße III (20 – 40 mm) in praktischen 25 kg-Säcken auf Palette. Die lassen sich leicht zum gewünschten Lagerort transportieren und ordentlich stapeln. Da die Säcke zugeschweißt sind, kommt es außerhalb des Kamins kaum zu Staubbildung.

Nasse Steinkohle – Was nun?

Gegenüber Brennholz beeinträchtigt Feuchtigkeit die Qualität der Steinkohle nicht. Weil die Steinkohle hochgradig verdichtet ist und nur zu sehr kleinen Anteilen aus flüchtigen Stoffen wie Schwefel oder Stickstoff besteht, dringt Feuchtigkeit nur in die äußeren Schichten ein, niemals aber bis zum Kern. Das bedeutet, dass Steinkohle niemals nass sein kann. Sie kann lediglich äußerlich als nass erscheinen. Dies beeinträchtigt aber in keinster Weise die Qualität, es ist mehr eine Frage der Sauberkeit. Wenn die Steinkohle beim auspacken feucht erscheint, dann bedeutet das nicht, dass sie nass ist, sie ist lediglich von Außen feucht. Viele Nutzer schwören darauf, die Kohle beim Anbrennen ein wenig zu befeuchten, damit die Kohle besser Feuer fängt. Ist die Steinkohle äußerlich nass, erhitzt sich das Feuer durch die entweichende Feuchtigkeit zwar etwas langsamer, doch das führt in aller Konsequenz nur zu einem etwas niedrigeren Brennwert. Wegen der ohnehin hohen Temperaturen der Steinkohle ist das aber kein Nachteil. Ganz im Gegenteil: Der Brennvorgang verlängert sich und noch weniger Nachlegen ist erforderlich.

Unser Tipp: Kohle breitet sich bei der Verbrennung etwas aus. Deswegen sollte man die Feuerstelle nicht zu vollpacken, sondern Kohle nach und nach hineinlegen.

Die Lagerung von Steinkohle ist zudem einfacher als bei Brennstoffen aus Holz. Sie lässt sich problemlos im Schuppen, in der Garage oder sogar im Freien unter einer Plane lagern. Am Ende ist es eher eine Frage der persönlichen Organisation und wo genügend Lagerfläche zur Verfügung steht. Steinkohle lässt sich übrigens im Gegensatz zu Holz quasi unbegrenzt lagern, denn sie verrottet nicht.

Scheitholz und Steinkohle: Eine perfekte Kombination

Scheitholz und Steinkohle sind perfekt füreinander geschaffen, wenn es um das Heizen eines dafür ausgelegten Kaminofens geht. Für ein schönes und gleichzeitig effizientes Feuer im Kamin sorgst Du mit einer Kombination aus Scheitholz und Steinkohle. Mit einem Anzünder und ein paar kreuzweise gestapelten Hölzern aus weichem Nadelholz bringen Sie den Kamin schnell auf hohe Temperaturen, die für viel Wärme im Raum sorgen. Die Luftregler müssen währenddessen vollständig offen sein, denn das Feuer braucht Sauerstoff. Größeres Brennholz, zum Beispiel von der Buche sorgt dann für eine gemütliche Atmosphäre rund um den Kamin. Später am Abend oder sobald ein schönes Glutbett entstanden ist, kannst Du bedenkenlos Steinkohle nachlegen und Du brauchst für viele Stunden nicht mehr nach dem Feuer zu sehen, auch nicht über Nacht. Denn Steinkohle brennt deutlich langsamer ab als Holz.

Asche entsorgen

Beim Gebrauch von reiner Kohle, insbesondere Anthrazitkohle, fällt nur wenig Asche an. Doch während sich die Asche von Brennholz als Dünger im Garten verwenden lässt, gehört die Steinkohle-Asche immer in den Hausmüll. Unser Tipp: Arbeite beim Reinigen des Ofens immer mit Handschuhen und einer kleinen Schaufel. Denn unter der Asche könnte sich noch restliche Glut verbergen, durch die Du Dir schmerzhafte Verbrennungen zuziehen würden. Wichtig: Die Asche muss vollkommen erkaltet sein, bevor sie im Hausmüll entsorgt werden kann!

Hätten Sie es gewusst?

Innerhalb der Steinkohle gibt es verschiedene Kohlearten. Je älter die Steinkohle ist, umso weniger flüchtige Stoffe beinhaltet sie:

  • Flammkohle (rund 40 Prozent)
  • Gasflammkohle (35 bis 40 Prozent)
  • Gaskohle (28 -35 Prozent)
  • Fettkohle (19 bis 28 Prozent)
  • Magerkohle (10 bis 14 Prozent)
  • Anthrazitkohle (10 Prozent und weniger)

Hausbesitzer setzen nach wie vor auf das Energiebündel Steinkohle – trotz vieler neuer Entwicklungen im Energiebereich. Denn Steinkohle ist preisstabil, heizt effizient und ist sehr einfach im Gebrauch.

Im Übrigen kannst Du bei uns im Ratgeber nicht nur interessante Artikel lesen, sondern direkt die Produkte dazu online bestellen.

Steinkohle und mehr online

PAX9001
  • Durchmesser 6mm
  • Zertifiziert nach ENplus A1
  • Wir liefern ein BigBag mit 900kg
HBU
  • Beliebtestes Kaminholz
  • Hoher Brennwert von 4 KWh
  • Wir liefern eine volle Palette mit 2RM
CSG
  • Grobe Körnung 25-80mm
  • Heizwert 30 MJ/kg
  • Wir liefern eine volle Palette mit 40 Pack a 25kg