Thermostat Oelheizung

Die Ölheizung in eine umweltfreundliche Pelletheizung verwandeln Vorteile von Öl- und Pelletheizung

Die Entscheidung ist schnell gefasst: Die umweltfeindliche, kostenintensive Ölheizung soll endlich einer modernen Pelletheizung weichen. Aber wie erfolgt die Umstellung? Was gibt es zu beachten, was kann man selbst machen? Wie rüstet man einfach um? Wir klären auf.

Neuanschaffung oder Umwandlung der Ölheizung?

Muss die alte Ölheizung komplett raus oder kann sie noch verwendet und umgebaut werden? Diese Fragen stellen sich heute viele Wohnungs- und Hausbesitzer. Die erfreuliche Nachricht: Recht oft kann die Öl- und auch die Gasheizung umgebaut werden. Das gelingt mit einem Brennereinsatz. Pellets sind heute einfach die sinnvollere und ökologischere Alternative zu den alten Öl- und Gasheizungen. Zudem spart der Verbraucher Geld. Mit Umrüstsätzen kann man seine Heizung jetzt kostengünstig umbauen lassen. Die Unternehmen Nordland Heizgeräte aus Cuxhaven und die Firma Axiom bietet diese Bausätze und Nachrüstbrenner an.

Nachrüsten, ja: Aber wie wird aus der Ölheizung der Pelletofen?

Eine Ölheizung in eine umweltfreundliche Pelletheizung zu verwandeln ist gar nicht so kompliziert, wie am Anfang zu vermuten ist. Der neue Pelletbrenner kann am Brennerflansch des Kessels montiert werden und zwar dort, wo auch bisher der Brenner des Öl oder Gasofens war. Dies dauert rund zwei Stunden. Was kaum jemand in Deutschland weiß: Weitere Maßnahmen sind gar nicht notwendig! Man braucht keinen neuen Heizkessel. Dies funktioniert dadurch, dass der Pelletbrenner von Nordland vollautomatisch arbeiten kann, ebenso wie die vorherigen Gas- oder Ölkessel. Alle paar Wochen muss allerdings die Asche im Kessel entfernt werden. Und der Anwender braucht einen ausreichend großen Pelletvorratsbehälter.

Voraussetzung zum Umbau:

Der bisherige Kessel muss groß genug sein, um die Flammenspitzen der Pellets vollständig ausbrennen lassen zu können. Auch muss Platz für die Asche sein. Montiert wird nur von Fachleuten. Der neue umweltfreundliche Pelletbrenner kostet aktuell 2.500 €. Dazu kommen noch die Kosten für den Einbau und das Pelletlager.

Der neue Hersteller des Brenners übernimmt die Garantie und die Wartung. Die Brenner erhalten so auch die neuen Feinstaubwerte und werden in Deutschland zugelassen und geprüft. Die Brenner können auf die meisten Öl- oder Gaskesselbefestigungen für Standkessel mit einem horizontalem Feuerraum aufgebaut werden.

Warum auf Pellets umrüsten?

Es gibt eine Reihe an Vorteilen die dafür sprechen, Ölheizungen in umweltfreundliche Pelletheizungen zu verwandeln. Die Pellets sind absolut umweltschonend. Für sie muss kein Baum gefällt werden, denn sie stammen aus Sägenebenprodukten, aus Abfall bei der Möbelproduktion und Sägespänen. Pellets müssen nicht importiert werden, sondern stammen aus heimischen Hölzern. Pellets sind im Schnitt 30 % günstiger als Heizöl. Die Presslinge sind so verdichtet, dass sie sehr effizient und emissionsarm brennen.

Das Unternehmen Nordland Heizgeräte hat als erstes ein einfaches System entwickelt um die bestehenden Öl- und Gasheizungen auf Pellets umzurüsten. Ganz einfach gesagt, wird dafür nur der Ölbrenner mit dem Pelletbrenner ersetzt und in den Brennerflansch geschoben. Der Ölbrenner Stecker wird dann am Pelletbrenner angesteckt. Die Firma liefert ein sogenanntes Umrüstkit mit allen nötigen Utensilien. Damit wird dann die Pellet-Entnahmeschnecke in einen Vorratsbehälter eingeschoben und an den Pelletbrenner angesteckt. Diese paar Schritte langen um den ganzen Ofen umzurüsten. Der Kessel muss auch nicht umgebaut werden.

Die Pelletbrenner PV20a und 100a kw der Firma werden zum Heizen von Wohnhäusern verwendet und zwar eher kleine und mittlere, also keine öffentlichen Gebäude oder Mietshäuser. Der kleine Brenner gibt 8 bis 20 kw Leistung ab und kostet ca. 2.400 €, bei einer Förderschnecke für die Pellets von 1,50 m Länge. Nach 4-6 Jahren haben sich die Ausgaben amortisiert. Eine komplett neue Pelletheizung würde ca. 15.000 € kosten! Wer es noch komfortabler haben mag, der bestellt dazu eine elektrische Zündanlage, eine automatische Leistungswahl und eine Bedienoberfläche.
Einmal pro Woche sollte der Brenner gereinigt werden.

Für große Gebäude und Firmen größere Pelletbrenner

Wer ein großes Wohnhaus, eine Schule oder Firma beheizen will, braucht die industriellen Pelletbrenner von Nordland, PV-Industrial 350 – 1000 kw. Auch Gärtnereien oder Bäckereien nehmen diese. Sie werden mit einem zwei- oder dreizügigem Kesselzugsystem betrieben. Sie sind dann natürlich vollautomatisch und leicht zu bedienen. Die Brennkammer muss dann aus Guss-Keramik sein, was extrem hitzebeständig ist und für eine saubere Verbrennung sorgt. Die Reinigung erfolgt dann automatisch.

Pelletheizung: Pro und Contra

Wie bei allen Neuerungen gibt es Vor- und Nachteile. Die Nachteile der Pelletheizung beziehen sich eigentlich nur auf die hohen Kosten eines kompletten Neueinbaus. Natürlich wird es sehr kostenintensiv, wenn im ganzen Haus erst die Leitungen verlegt und neue Heizröhren installiert werden müssen. Besitzer von Elektro-Heizungen müssen also gut überlegen, welches Heizsystem sie wählen wollen. Leider geht es bei einem Komplettumbau nicht kostengünstig. Summen von 15.000 € sind einfach die Norm.

Wer diesen Schritt wagt, hat aber sicher seine Freude an dem gut funktionierenden, effizient heizenden Pelletofen. Wichtig ist natürlich auch, dass die Pellets gut gelagert werden können und im Winter immer genügend Vorrat da ist! Das kann natürlich zum Platzproblem werden. Denn die Pellets haben ein relativ großes Volumen. Öffentliche Gebäude können dies alles leicht im Keller unterbringen. Allerdings muss der Kellerraum natürlich trocken sein! Die Pellets sollten kühl und trocken gelagert werden können. Da sie aus Holzresten bestehen, ziehen sie natürlich Feuchtigkeit, was in manchen Kellerräumen ein echtes Problem werden kann. Dennoch braucht der Ofen ständig Nachschub. Hier muss einfach gut geplant und entsprechend umgebaut werden.

Pro Pelletofen

  • Umweltbilanz
  • Niedrige Betriebskosten
  • Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern
  • Kombinationsmöglichkeit mit anderen regenerativen Energiequellen wie Solaranlagen.

Contra Pelletofen

  • Hoher Kostenaufwand bei kompletter Neuanschaffung
  • Bauliche Voraussetzungen sind nicht immer gegeben.
  • Holz ist kein grenzenlos nutzbarer Brennstoff. Er muss natürlich nachwachsen. Zurzeit ist die Bilanz sehr gut. Doch kann es wenn es immer mehr Pelletheizungen gibt, auch mal zu Engpässen kommen. Oder der Preis kann steigen.

Fazit: Es gibt eigentlich nicht viel zu überlegen. Die Vorteile einer modernen Pelletheizung überwiegen eindeutig gegenüber den Nachteilen. Besonders, wenn man eine gut funktionierende, noch nicht zu alte Öl- oder Gasheizung hat, ist es ideal, diese in eine umweltfreundliche Pelletheizun zu verwandeln. Eine Familie zahlt aktuell mit einer Pelletheizung im Schnitt 1000 € im Jahr an Heizkosten. Besitzer von Öl- und Gasheizungen wesentlich mehr. Mit einer Pelletheizung ist man endlich schön unabhängig von fossilen Brennstoffen. Man muss die Preisschwankungen nicht mehr mitmachen und auch kein schlechtes Gewissen mehr haben.


Ein Engpass an Pellets ist bislang nicht abzusehen, da es immer noch sehr viel Abfall bei der Holzproduktion bzw. Möbelproduktion gibt. Auf lange Sicht werden die Pelletheizungen wohl auch die Kaminheizungen verdrängen, weil sie einfacher, praktischer, ungefährlicher und ökologischer sind. Schon heute setzen viele öffentliche Gebäude wie Schulen auf diese umweltschonende Form des Heizens.

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