Feuer und Flammen

Wie zünde ich Holzbriketts richtig an? Anzündhilfen und Tipps rund um das richtige Befeuern

Welche Anzündhilfen sind dafür geeignet und wie dosiert man sie. Wir helfen mit Tipps rund um das richtige Befeuern des Kamins mit Holzbriketts nach und helfen so zu sparen.

Holzbriketts anzuzünden, ist für Unerfahrene nicht so einfach. Oft wird unnötig Anzündholz verschwendet. Statt ökonomisch zu heizen und Geld und Energie sparen, wird es dann noch teuer und anstrengend. Mit ein bisschen Know-how geht es flugs und sparsam.
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Es gibt folgende Anzündhilfen für Holzbriketts:

  • Anzündwürfel: Sie werden aus verschiedenen leicht brennbaren Materialien hergestellt. Wie aus Nadelholz Faserplatten und in Paraffin getränkt. Oder aus Sägespänen mit Bienenwachs. Diese sind unbegrenzt haltbar, ungiftig und geruchlos. Sie brennen ca. 10 Minuten.

  • Streichhölzer: Sehr lange Streichhölzer sind ein einfaches und wirksames Anzündmittel. Sie sind um die 28 cm lang, für Grill, Kamin und Holzofen geeignet. Sie sind auch unbegrenzt haltbar, geruchlos und ungiftig. Natürlich sind sie leicht entzündbar und man muss bei der Lagerung aufpassen. Sie brennen natürlich schnell ab.

  • Holzwolle: Ein sehr probates und traditionelles Mittel zum Entzünden. Sie wird meist noch in Paraffin oder Wachs getränkt, damit sie besser brennt.

  • Zeitungspapier: Manche arbeiten zusätzlich mit Zeitungspapier, das man ein wenig zerknüllt. Doch das ist leider nicht gesund. Denn auch die Druckerschwärze enthält giftige Stoffe, die man dann beim Anzünden einatmet. Bitte erst recht keine bunten Illustrierten und Werbeblättchen nehmen, denn es werden sonst noch giftigere Dämpfe freigesetzt. Unhbehandeltes, unbeschriebenes Papier ginge natürlich.

  • Anzündholz: Das sind kleinere Stücke Holz, die leicht brennen. Man kann dafür Obstkisten nehmen, wenn das Holz unbehandelt ist. Es sind dünne Späne, die schnell brennen.

Drei Methoden zum Anzünden von Holzbriketts

Methode 1:

Wenn sich erste Glut entwickelt hat, werden einfach die nächsten Briketts aufgelegt. Die Luftzufuhr muss immer nachgeregelt werden, denn die Briketts sollen vollständig verbrennen. Holzbriketts brennen langsamer als Holzstücke, aufgrund ihrer Pressung. Daher gibt es Löcher oder Aussparungen in ihnen für die Zugluft.

Methode 2:

Häuschen: Eine hilfreiche Methode ist es, sich kleine Häuschen zum Anzünden zu bauen. Das kennt man auch schon vom Lagerfeuer. Dafür legt man zwei Holzbriketts hochkant hin und quer darüber noch ein Brikett oder zwei.

Danach wird der Anzünder in das kleine Haus gelegt, ein paar kleine Späne Holz darüber und angezündet. Durch den geschützten Bereich kann sich das Feuer sehr schnell entzünden.

Methode 3:

Für diese Methode werden 2 bis 3 Briketts nebeneinander in den Ofen gelegt. Die Anzündhilfe kommt anschließend oben drauf. Jetzt kommen 4 bis 6 Streichhölzer darauf und zwar kreuzweise gelegt. Die Luftzufuhr sollte optimal sein, also alle Regler geöffnet. Nun alles entzünden. Wenn der Vorgang gelungen ist, wird die Feuerraumtür geschlossen. Wenn sich eine Glutfläche gebildet hat, können weitere Briketts nachgelegt werden. Es muss immer genug Luft vorhanden sein.

Weitere Tipps zum effektiven Anzünden von Holzbriketts:

Manche Kaminbesitzer entwickeln auch eigene Methoden. Z.B. können Sie auch damit beginnen, etwas unbehandeltes und unbeschriftetes Papier und Kleinholz anzubrennen. In diese Glut legen Sie dann die ersten Holzbriketts. Man kann die Briketts auch zerteilen und sie dann mit Papier und Anzünder zu kleinen Türmen aufbauen. Dies alles anzünden und den Kaminschieber auflassen.

Welche Holzbriketts nehmen?

Sie haben die Wahl aus Weichholzbriketts und Hartholzbriketts. Weichholzbriketts werden aus Fichte oder anderen weicheren Hölzern gefertigt. Hartholz aus Buche, Birke, Eiche oder Ahorn.
Beim Weichholz hat man den Vorteil, dass es einen höheren Heizwert hat und zwar durchschnittlich etwa 2 % höher. Sie brennen schnell und leicht an und haben eine Brenndauer von 1-2 Stunden. Hartholzbriketts brennen leider etwas schwerer an. Sie sollten sie auf ein Glutbett legen. Dann liefern sie aber eine behagliche Wärme, schön gleichmäßig und brennen sogar 3 Stunden lang.

Allgemeine Tipps zum Heizen mit Holzbriketts

Von einem kuschelig warmen Kaminofen zuhause träumt wohl jeder. Leider informieren sich nicht alle Neubesitzer ausreichend und so kommt es oft dazu, dass schädliche Emissionen freigesetzt werden oder sinnlos Material verschwendet wird.

Wichtig ist auch die richtige Wahl der Briketts. Man kann auch Brennkohlebriketts mit Holzbriketts kombinieren. Mit Holz kann der Kamin immer gut angefeuert werden. Aber es brennt halt auch zu schnell ab und die Wärme ist verflogen. Wir kennen es vom Lagerfeuer, ständig muss Holz nachgelegt werden. Das ist draußen in der Wildnis vielleicht mal kurz romantisch und riecht nach Abenteuer. Zuhause nervt ständiges Nachlegen. Daher wählen viele Kaminofenbesitzer Holzbriketts, die stark komprimiert sind und daher lange und intensiv brennen und Wärme abgeben.

Man kann seinen Kamin auch wie beim Lagerfeuer mit zwei Holzscheiten anfeuern, diese werden quer in den Kamin gelegt. Dann braucht es nur noch Holzspäne und einen Anzünder. Diesen legt man oben auf das Holz. Drumherum werden Späne angeordnet. So brennt das Feuer schnell an. Wenn die Holzscheite abgebrannt sind, kann man auf das Glutbett nun Holzbriketts legen. So hat man über viele Stunden wohlige Wärme.

Hartholzbriketts haben gegenüber Feuerholz den Vorteil, dass sie langsamer abbrennen und gleichmäßiger. Sie haben ein sehr ruhiges Flammenspiel.
Die Weichholzbriketts entzünden sich sehr schnell. Das Flammenspiel ist dadurch sehr unruhig. Das Feuer ist sehr schnell sehr warm und es könnte sich auch ausdehnen.

Heizt man mit Braunkohlebriketts braucht man viel Anzündholz. Später brennen sie intensiv und gleichmäßig. Das Flammenspiel ist schön ruhig Die Wärme ist auch gleichmäßig. Aus Umweltschutzgründen sollte man jedoch auf Braunkohlebriketts verzichten.

Bitte nicht alles Mögliche Brennbare im Kaminofen verbrennen. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass nur Holzbriketts, Pellets, Holzkohlebriketts, Sägespäne, Reisig oder Tannenzapfen verbrannt werden dürfen. Alles nur unbehandelt. Im Grunde darf gar kein Papier in den Kaminofen!

Bitte informieren Sie sich immer genau, wie der Kaminofen funktioniert und beachten Sie die Herstellerangaben! Verbrennen Sie immer nur gut getrocknetes Holz. Sie schaden sonst nicht nur Ihrer und der Gesundheit der Nachbarn, sondern Sie heizen mit noch feuchtem Holz oder schlecht gelagerten Brikettes völlig uneffizient.

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