Mönchspfeffer – wichtiges Heilkraut für Pferd und Reiter

Mit dem Erwachen des Frühjahrs beginnt auch wieder die Rosse der Stuten. Der Rossezyklus ist dabei vom Hormonhaushalt der Pferde abhängig und wird von diesem gesteuert. Doch manche Pferde haben Probleme mit ihm. Dies äußert sich in starken Dauerrossen, Überempfindlichkeit oder sogar Erkrankungen wie dem Cushing-Syndrom. Doch auch dafür hat die Natur ein Heilmittel vorrätig - den Mönchspfeffer!

Der Mönchspfeffer ist gehört zu der Familie der Lippenblütler. Der Name dieser Pflanze hat eine lange Geschichte. Nach Überlieferungen benutzten schon die Mönche diese Pflanze als Anaphrodisiakum. Heute wird Mönchspfeffer jedoch bei sehr unterschiedlichen Problemen eingesetzt.

Wie entstehen Hormonschwankungen?

Aufgrund nicht artgerechter Haltung, Stress, neue Umgebung, falscher Fütterung usw. kann es schnell dazu kommen, dass der Hormonhaushalt der Pferde durcheinander kommt. Dies äußert sich dann meist in einem veränderten Verhalten. Die Tiere sind nervös, schreckhaft oder signalisieren sogar Kampfbereitschaft. Stuten entwickeln meist eine Dauerrosse. Das bedeutet, dass die Rosse der Stute deutlich verlängert und verstärkt auftritt. Oder die Pferde werden gar nicht mehr rossig. Tiere die unter hormonellen Störungen leiden, sind gegenüber ihren Herdenmitgliedern auf einmal unsozial oder sogar aggressiv. Manche Stuten beginnen auf zudem, andere zu Decken – wie es eigentlich Hengste machen. In Folge einer Hormonstörung kann es im Verlauf zu weiteren Erkrankungen kommen. Stuten entwickeln Eiserstockyzysten oder sogar Tumore. Eine weitere bekannte Krankheit ist das Cushing-Syndrom. Dieses geht auch mit einem durcheinander geratenen Hormonhaushalt einher.

Verwendung von Mönchspfeffer

Die Verwendung von Mönchspfeffer hat schon vielen Tieren helfen können. Die Pflanze wirkt beruhigend und ausgleichend auf den Hormonhaushalt. Es gibt ihn in unterschiedlicher Form zu kaufen. Ganze Samen, gemahlen als Pulver – auch in Globuliform oder Tropfen ist er erhältlich. Je nachdem wie fortgeschritten die Probleme bei den Tieren sind, wird eine entsprechend hohe Konzentration benötigt. Hierzu sollte man unbedingt einen Fachmann befragen, in welcher Form und wie viel von dem Mönchspfeffer verabreicht werden soll.

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