Zwei Hufeisen

Ratgeber: Pflegezubehör für Pferde Von der Einstreu bis zum Salzleckstein

Welches Pferdezubehör verwendet man wofür?Ratgeber: Pflegezubehör für Pferde

Pferde sind gesellige Tiere. Sie leben am liebsten in einer Herde und haben freien Zugang zu einer Weide mit frischem Gras. Die sogenannte Robusthaltung in einem Offenstall mit angrenzender Weide ist für die meisten Pferderassen geeignet. Das Gras reicht jedoch nicht aus, um den Futterbedarf eines Pferdes zu decken. Heu und Kraftfutter sind als Pferdefutter nötig, um den Energiebedarf der großen Vierbeiner zu bedienen. Neben der speziell auf Pferde abgestimmten Kraftnahrung ist eine artgerechte Haltung besonders wichtig.

Viel Platz und frische Luft sind optimal für die bewegungsfreudigen Tiere. Aber auch wer nicht die Möglichkeit hat, sein Pferd täglich auf die Weide zu bringen, kann im Stall für ein pferdefreundliches Klima sorgen. Die Box sollte nicht zu klein sein und Gitterstäbe auf Augenhöhe des Pferdes haben, damit es optisch am Stallgeschehen teilhaben kann. Bei der Einstreu in der Box sollte man darauf achten, dass sie rutschfest und staubarm ist. Zur Pferdepflege gehört auch das Reinigen und Bürsten des Fells sowie die regelmäßige Kontrolle der Hufe.

Stall, Offenstall, Weidehaltung

Pferde sind Lauftiere und legen am Tag 30 bis 40 Kilometer zurück, wenn sie den nötigen Auslauf dazu haben. Ideal ist daher die Unterbringung in einem Offenstall, der dem Pferd jederzeit die Möglichkeit gibt, zwischen freiem Himmel und Dach über dem Kopf zu wählen. Bei besonders schlechtem Wetter oder in der Nacht möchten sich auch die freiheitsliebenden Pferde in einen geschützten Unterstand zurückziehen können. Ebenso wichtig wie die Bewegung an frischer Luft sind die sozialen Kontakte für ein Pferd. Die Vierbeiner sind Herdentiere und fühlen sich zusammen mit anderen Pferden erst richtig wohl. Dabei gibt es bei Pferden – ebenso wie bei Menschen – Tiere, die sich gut vertragen und solche, die nicht gut miteinander klarkommen. Auf der Weide können sich die Tiere, die sich nicht „riechen“ können, aus dem Weg gehen. Aber im Stall sollte man darauf achten, dass sich die direkten Boxennachbarn mögen. Eine Box sollte darüber hinaus einige grundlegende Eigenschaften erfüllen. Je nachdem wie groß ein Pferd ist, sollte die Box 10 Quadratmeter oder größer sein.

Da Pferde über ein feines Gehör verfügen und schnell Angst bekommen, wenn sie die Ursache von Geräuschen nicht zuordnen können, sollten sie möglichst viel davon sehen können, was im Stall geschieht. Um das zu gewährleisten, sollten Gitterstäbe im oberen Bereich der Box angebracht sein, so dass der Unterstand des Pferdes licht- und luftdurchflutet ist und einen offenen Blick in den Stall ermöglicht. Selbstverständlich ist jegliche Sturz- und Verletzungsgefahr des Pferdes auszuschließen. Dazu gehört ein Bodenbelag in der Box, der rutschfest ist und möglichst wenig staubt. Eine Mischung aus Einstreupellets und Stroh bieten hierfür ideale Bedingungen. Die Pellets aus gepressten Gräsern der Miscanthuspflanze zum Beispiel sind ergiebig und saugstark und bilden unter dem Druck der Hufe eine weiche aber rutschfeste Bodenmatte. Im Gegensatz zum Stroh haben sie den Vorzug, dass sie seltener ausgemistet werden müssen und weniger Staub aufwirbeln, was das Raumklima im Stall deutlich verbessert. Ganz auf Stroh verzichten sollte man dennoch nicht, da die Pferde es lieben, daran zu knabbern.

Ernährung der Pferde

Als Grundversorgung sollte einem Pferd neben Pferdefutter permanent frisches Wasser zur Verfügung stehen. Je nach Größe des Tieres frisst es zwischen 10 und 15 Kilogramm Heu als Pferdefutter am Tag. Dazu kommen noch Obst und Gemüse und natürlich spezielles Kraftfutter für Pferde. Die Menge an Pferdefutter variiert stark und hängt maßgeblich davon ab, wie groß das Pferd ist und wieviel es „arbeitet“. Freilaufende Pferde auf der Weide decken einen großen Teil ihres Tagesbedarfs mit frischem Gras ab, während Schulpferde im Reit- oder Fahrverein ausreichend zusätzliches Kraftfutter benötigen. Da Pferde im Verhältnis zu ihrer Größe einen eher kleinen Magen haben, sollte man ihnen das Pferdefutter in mehreren Portionen zuführen, mindestens dreimal täglich. Ideal abgerundet wird die Ernährung eines Pferdes, wenn man einen speziellen Salzleckstein bereitstellt, um einem Natriummangel vorzubeugen.

Pflege

Die Pflege des Fells und der Hufe dient nicht nur dem Wohlbefinden des Pferdes, sondern ist auch aus gesundheitlichen Gründen unerlässlich. Alle 6 bis 8 Wochen sollte der Hufschmied die Hufe des Pferdes kontrollieren. Zur täglichen Pflege gehören die Reinigung der Hufinnenseite mit einem Hufauskratzer und gegebenenfalls das Einreiben der Hufaußenseiten mit Huffett oder Huföl. Das Fell des Vierbeiners reinigt man grob mit einem Putzhandschuh oder Striegel aus Gummi. Dabei lässt man die Noppen des Striegels in kreisenden Bewegungen und leichtem Druck über den Körper des Pferdes gleiten. Dadurch wird nicht nur der grobe Schmutz aus dem Fell entfernt, sondern die Massage wirkt auch durchblutungsfördernd und trägt zur Entspannung des Pferdes bei. Deshalb sollte eine Putzhandschuh bedingt zum den Utensilien beim Pferdezubehör gehören. Nach der groben Reinigung durch den Striegel, wird das Fell mit einer weichen Bürste nachgebürstet, einer sogenannten Kardätsche. Für die empfindlichen Stellen, wie zum Beispiel die Fesseln, kann man auch Wurzelbürsten verwenden. Schweif und Mähne werden mit grobzinkigen Kämmen gebürstet. Viele Pferde mögen es, wenn man die Nüstern und Lippen mit einem Feuchttuch abreibt. Das reinigt und pflegt diesen Bereich sanft und lässt ihn leicht glänzen. Hin und wieder braucht auch ein Pferd eine Ganzkörperdusche. Hierfür kann man es im Außenbereich des Stalls an einer Longierleine anbinden und mit Wasser aus dem Schlauch abspritzen. Ein geeignetes Shampoo für Mähne und Schweif erhält man im Fachmarkt für Tierbedarf. Falls das Pferd nach einem längeren Ausritt stark schwitzt, sollte man es nicht schweißnass in der Box stehen lassen, sondern zügig mit etwas Stroh grob abreiben. Um einer Verkühlung vorzubeugen, sollte man anschließend eine spezielle Pferdedecke um Rücken und Bauch binden.

Unser Ratgeber-Fazit: Pferde sind zwar von Natur aus robuste Tiere, aber auch sie benötigen ein gewisses Maß an Pflege, um gesund und wohlauf zu sein. Mit dem passenden Pflegezubehör und Futter steht einem gesunden Tier aber nichts mehr im Wege!

Tipp für den Pferdstall

Wer sich das Ausmisten erleichtern möchte, wählt Miscanthus Einstreupellets als Bodenbelag für die Pferdebox. Die kleinen Pellets aus Chinagras sind deutlich ergiebiger als Stroh und müssen seltener gewechselt werden. Außerdem wirbeln sie weniger Staub auf, was gerade für Allergiker ein Vorteil ist. Unter dem Druck der Pferdehufe bilden sie eine weiche und rutschfeste Matte. Hier fühlen sich die Pferde wohl!

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